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Dominik Paris feierte in Bormio seinen neunten Weltcupsieg (Foto: Pentaphoto).

“Domme” rockt die Stelvio-Piste und feiert 9. Sieg

Der einzige Trainingslauf in Bormio am Dienstag hatte bei den Südtirolern, die zu dritt unter den fünf Schnellsten waren, einige Hoffnungen auf gute Ergebnisse auf der Stelvio-Piste geweckt. Und diese Hoffnungen haben sich bewahrheitet: Der Trainingsfünfte Dominik Paris wiederholte seinen Sieg von 2012.

Der Ultner Dominik Paris war dabei vier Hundertstelsekunden schneller als der Norweger Aksel Lund Svindal, der 2013 die letzte Weltcup-Abfahrt in Bormio sowie in der heurigen Saison schon die Abfahrten von Beaver Creek und Gröden gewonnen hatte. Auf Rang drei liegt derzeit Svindals Landsmann Kjetil Jansrud, der 17 Hundertstel Rückstand auf Paris hat.


Paris war heuer noch ohne Podestplatz

Bislang war die heurige Saison für Dominik Paris – ohne Podestplätze – noch nicht nach Wunsch verlaufen. Bestes Ergebnis war bisher Platz 5 in der Abfahrt von Beaver Creek.

Für Paris ist es der neunte Weltcupsieg, der achte in der Abfahrt. Seinen ersten Sieg hatte der Ultner 2012 gefeiert – bei der Abfahrt in Bormio, damals zeitgleich mit dem Österreicher Hannes Reichelt. Mit seinem 21. Podestplatz schaffte Paris auch den ersten Saisonsieg des azurblauen Skiteams.


Fill und Innerhofer verpassen Top 10

Etwas hinter den Erwartungen sind die zwei Trainingsschnellsten Peter Fill und Christof Innerhofer geblieben. Sowohl der Kastelruther als auch der Gaiser verpassten die Top 10: Fill kam auf Platz 13 und Innerhofer auf Platz 15. Kleiner Trost: Bei schlechter werdenden Pistenverhältnissen waren nur 2-3 Fahrer mit höherer Startnummer schneller als die zwei Südtiroler Routiniers.

Nach mehreren Rennunterbrechungen hatte der vierte und letzte Südtiroler Starter, Werner Heel, mit seiner hohen Nummer 52 keine Chance auf ein Spitzenergebnis: Er kam auf Rang 52.


FIS Weltcup in Bormio

Abfahrt der Herren

1. Dominik Paris (ITA/Ulten) 1.56,95
2. Aksel Lund Svindal (NOR) +0.04
3. Kjetil Jansrud (NOR) +0.17
4. Beat Feuz (SUI) +0.31
5. Hannes Reichelt (AUT) +0.39
6. Matthias Mayer (AUT) +0.61
7. Adrien Theaux (FRA) +0.85
8. Max Franz (AUT) +0.88
9. Patrik Kueng (SUI) +1.03
10. Manuel Osborne-Paradis (CAN) + 1.12
10. Aleksander Aamodt Kilde (NOR) +1.12

13. Peter Fill (ITA/Kastelruth) +1.29
14. Christof Innerhofer (ITA/Gais) +1.31
37. Emanuele Buzzi (ITA) +2.89
38. Mattia Casse (ITA) + 2.97
41. Matteo Marsaglia (ITA) +3.18
52. Werner Heel (ITA/Walten) +4.13
56. Davide Cazzaniga (ITA) +4.46


SN/ds

Autor: sportnews

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