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Kann sein Glück gar nicht fassen: Hahnenkamm-Sieger Thomas Dreßen. (Foto: APA)

Dreßen: „Ich dachte, die wollen mich verarschen“

Während Überraschungssieger Thomas Dreßen sein Glück gar nicht in Worte fassen konnte, waren die Südtiroler enttäuscht. Nur Peter Fill war zufrieden. Die Stimmen zur Hahnenkamm-Abfahrt aus Kitzbühel.

Thomas Dreßen: „Ich kann es gar nicht realisieren. Als ich im Ziel abgeschwungen habe, dachte ich, dass die mich verarschen wollen. Im Training lief es nicht so gut, es ist unglaublich. Eine perfekte Fahrt? Nein, das ist in Kitzbühel unmöglich.“

Dominik Paris: „Ich bin vielleicht etwas zu grob gefahren. Weil ein bisschen die Sonne heraus kam, war es schneller als gedacht. Sicher bin ich jetzt enttäuscht, weil schon der Super-G nicht gut war. Die Abfahrt war auch schlecht und dann bin ich auch noch krank.“

Christof Innerhofer: „Schade, ich war gut unterwegs. Am Hausberg habe ich einen Schlag auf die Ski gekriegt, danach war es unmöglich stehen zu bleiben. Die Enttäuschung ist natürlich groß, denn ich bin seit Wochen gut in Form. Aber es ist besser so, als zwei Sekunden Rückstand aufzureißen.“

Peter Fill:
„Ich bin einigermaßen zufrieden. Ich bin gut gefahren, wo ich die Zeit liegen gelassen habe, das weiß ich selbst nicht so genau. Es war ein komisches Rennen, vor allem weil die höheren Startnummern plötzlich Sonnenschein hatten.“

Emanuele Buzzi: „Ich bin überglücklich mit dem elften Platz. Es ist ein Traum, der in Erfüllung geht. Im Sommer habe ich gut gearbeitet, aber bei den ersten Rennen habe ich mit selbst zu viel Druck gemacht.“



SN

Autor: sportnews

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