L Ski Alpin

Für Mikaela Shiffrin & Co. geht es auf ungewohntes Terrain. © AFP / JEFF PACHOUD

Eine unerwartete Premiere für die Ski-Damen

Aufgrund einer Empfehlung des Landes Salzburg findet der alpine Frauen-Weltcup-Slalom am 11. Jänner nicht in Flachau statt. Nun wurde ein Ersatzort gefunden.

Wegen der hohen Corona-Inzidenz-Zahlen in Flachau hat sich die Landesregierung am Donnerstag gegen die Veranstaltung ausgesprochen. Wenig später wurde bereits der Ersatzort bekanntgegeben – Schladming springt am selben Tag als Ausrichter ein.


Damit fahren die Frauen erstmals seit der Ski-WM 2013 wieder ein Rennen auf der Planai und erstmals überhaupt ein Weltcuprennen auf der traditionellen Piste in Schladming, wo jährlich der Männer-Nachtslalom ausgetragen wird. Beim Weltcup-Finale 2012 waren die Frauen auf der benachbarten Streicher-Piste im Einsatz.

Inzidenz von 7.627
Vor einem Jahr, am 12. Jänner 2021, hatte sich in Flachau die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin vor Katharina Liensberger durchgesetzt. Dass der Schauplatz ein Jahr später wackelt, das hatte sich aufgrund der hohen Corona-Neuinfektionen in Flachau angekündigt. In dem Salzburger Tourismus-Ort lag die Sieben-Tage-Inzidenz Mittwochfrüh bei 7.627 – auch wenn Bürgermeister Thomas Oberreiter noch mit dem Argument kalmieren wollte, dass sich mit Gästen und Bediensteten derzeit zwischen 15.000 und 16.000 Menschen in dem 3.000-Einwohner-Ort aufgehalten hätten.

Flachau ist die erste Verschiebung in diesem Olympia-Winter wegen der Coronavirus-Pandemie. Es ist auch im großen Interesse der Slalom-Spezialistinnen, dass der Torlauf noch ausgetragen wird, denn vor Olympia steht sonst nur noch jener diesen Sonntag in Kranjska Gora auf dem Programm.

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