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Serena Viviani (links) trauert um ihren Weggefährten. © Social Media

„Es tut sehr weh“: Italienisches Ski-Talent trauert um Weggefährten

Eine traurige Nachricht hat das italienische Ski-Lager vor kurzem erreicht. Die Worte einer Athletin gehen unter die Haut.

Sergio Sanmartino ist im Alter von 67 Jahren nach langer Krankheit gestorben. In Italiens Ski-Kreisen war der Trainer sehr beliebt, vor allem bei einer Athletin: Serena Viviani. Die 22-Jährige aus Genua, die eine besondere Geschichte hat, verabschiedete sich nun mit emotionalen Worten auf Social Media von ihrem langjährigen Mentor.


„Sergio, ich schreibe das hier, weil alle wissen sollen, was du für eine Person warst. Erinnerst du dich an unsere erste Begegnung? Ich schon. Du sagtest mir, dass du dich um mich kümmern wirst, damit ich dorthin komme, wo ich es deiner Meinung nach verdient habe. Ich kann mich erinnern, wie eine gewisse Serena vor einigen Jahren mit dem Skifahren aufhören wollte, aber dank DIR ist Serena immer noch hier und kämpft darum, sich ihren Traum zu verwirklichen. Eine Person, die ihre Arbeit so sehr liebt wie du, existiert sonst nicht“, schreibt Viviani, die zu den Slalom-Talenten in Italien zählt und bisher drei Mal im Weltcup zum Einsatz gekommen ist.

Diese Worte gehen unter die Haut
Die 22-Jährige fährt fort: „Du hast mich aufgezogen, als wäre ich deine Tochter und hast mir die ganze Passion für diesen Sport übermittelt. Du hast jahrelang wie ein Krieger gekämpft, aber jetzt ist der Moment gekommen, von dem wir gehofft hatten, dass er nie kommt. Es tut weh, es tut sehr weh, aber es wird vergehen und die Zeit kommen, dass ich endlich an unsere schönen Momente denken kann. Irgendwo wirst du einen Fernseher finden und Skirennen schauen, da bin ich mir sicher. Und du wirst mich lächeln sehen, denn jedes Mal, wenn ich ein Rennen bestreite, mache ich es für dich. Das verspreche ich dir.“

Viviani stammt aus Genua und ist umgeben von Palmen und dem Meer aufgewachsen. Trotzdem wollte sie Skifahrerin werden. Auch von zahlreichen Verletzungen ließ sie sich nicht aus der Bahn werfen, daran hatte auch Sergio Sanmartino seinen großen Anteil.

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