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Manuel Feller genoss in Adelboden die Anwesenheit der zahlreichen Zuschauer. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Feller und die Fanmassen in Adelboden: „Ich bin nicht paranoid“

Sportlich ist Manuel Feller im Höhenflug. Am Sonntag fixierte der Nordtiroler im Adelboden-Slalom seinen vierten Podestplatz in der laufenden Saison. Über die mächtige Zuschauerkulisse – trotz Pandemie waren am Sonntag rund 13.000 Fans anwesend – hat Feller eine geteilte Meinung.

Schon am Samstag meinte Feller nach seinem 2. Platz im Riesentorlauf, dass es „voll geil“ sei, endlich wieder vor einer vollen Zuschauertribüne seine Arbeit zu verrichten.


Zugleich äußerte sich Feller im ORF-Interview etwas kritischer, wenngleich mit einem Augenzwinkern: „Die Schweizer gehen da einen anderen Weg. Die versuchen an einem Wochenende gleich alle durchzuseuchen. Natürlich sind es schwierige Zeiten. Aber ich konzentriere mich auf das, was ich vom Start bis zur Ziellinie zu tun habe und gebe Vollgas. Alles andere entscheiden andere Leute. Wenn mich im Ziel natürlich so eine Kulisse empfängt, nehme ich das dankend an.“

Feller weiter: „Jetzt haben wir über ein Jahr eigentlich nicht mehr so eine Stimmung gehabt.“ Vor dem Weg durch die Menschenmenge äußerte er keine besonderen Bedenken. „Ich bin da nicht so paranoid. Ich schaue, dass mich keiner angreift, setze meine Maske auf und schaue, dass ich ins Hotel komme“, gab sich Feller pragmatisch.

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