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Werden in Garmisch wieder WM-Rennen gefahren? © APA/afp / CHRISTOF STACHE

FIS-Präsidentenkandidatin macht Garmisch Hoffnung

FIS-Präsidentschaftskandidatin Sarah Lewis glaubt, dass Garmisch-Partenkirchen gute Chancen auf die Austragung der alpinen Ski-WM 2027 hat.

„Ja, absolut. Ich würde das sehr begrüßen“, sagte die 56 Jahre alte Britin der Deutschen Presse-Agentur auf eine entsprechende Frage. „Die Kandidatur von Garmisch ist herzlich willkommen“, sagte Lewis und ergänzte: „Oberstdorf musste in diesem Jahr nach fünf Kandidaturen eine Nordische Weltmeisterschaft ohne Zuschauer und unter den härtesten Voraussetzungen erleben. Garmisch 2027 wäre eine schöne Kompensation für den Deutschen Skiverband.“


Der Gemeinderat in dem bayerischen Wintersportort hatte zuletzt beschlossen, dass sich Garmisch-Partenkirchen um die WM bewirbt. Der Ort war zuletzt bei der Vergabe der Titelkämpfe 2025 an Saalbach-Hinterglemm gescheitert. Die Wahl des Ausrichters durch den Vorstand des Weltverbandes FIS erfolgt im Mai 2022.

Anfang dieses Monats hatte Lewis bekanntgegeben, die erste FIS-Präsidentin werden zu wollen. Die Nachfolgerin oder der Nachfolger des scheidenden Präsidenten Gian Franco Kasper soll am 4. Juni beim FIS-Kongress gewählt werden. Erst im vergangenen Oktober hatte sich die FIS von Lewis als Generalsekretärin getrennt. Als Grund wurde damals ein „totaler Vertrauensverlust“ angegeben.

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