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Will auch in Cortina jubeln: Sofia Goggia. (Foto: Pentaphoto)

Geht der Erfolgslauf in Cortina weiter?

Nach dem Abfahrts-Dreifachsieg in Bad Kleinkirchheim wollen die italienischen Skidamen beim Heimrennen in Cortina d'Ampezzo nachlegen. Die Südtirolerinnen suchen hingegen ihre Form.

Zufrieden waren Johanna Schnarf & Co. mit dem Abschneiden bei den letzten Weltcup-Rennen nicht. Bei den Speedrennen in Kärnten waren die Südtirolerinnen nur Statistinnen. Aufgetrumpft haben hingegen ihre Teamkolleginnen. Allen voran Sofia Goggia und Federica Brignone.


Soggia ohne Erbarmen, Brignone mit Stil


Dabei könnten die beiden kaum unterschiedlicher sein. Während Goggia nie zurückzieht und Überwindung ohne Ende hat, ist Brignone eine sehr gefühlvolle Skifahrerin und technisch eine Augenweide. Es ist ihr deshalb auch auf der steilen und anspruchsvollen Tofana-Piste in Cortina zuzutrauen, dass sie wieder ganz vorne mitmischt.


Südtirolerinnen suchen nach der Form

Für die Südtirolerinnen geht es in Cortina darum, ihre Form wieder zu finden. Schnarf ist zwar konstant gut, doch für den großen Wurf reicht es derzeit nicht. Ähnlich sieht es bei Anna Hofer aus, die im Super-G regelmäßig punktet. Verena Stuffer sucht nach ihrer Wadenverletzung den Anschluss und für Nicole Delago geht es darum, Weltcuppunkte zu sammeln.


Zehn Azzurre auf der Tofana

Neben Goggia, Brignone und den vier Südtirolerinnen werden weitere vier Azzurre in Cortina d'Ampezzo am Start sein: Marta Bassino, Nadia Fanchini, Federica Sosio und Laura Pirovano (sie kehrt nach einer Verletzung zurück).



Das Programm in Cortina d'Ampezzo

Mittwoch, 17. Jänner: Abfahrtstraining (11 Uhr)
Donnerstag, 18. Jänner: Abfahrtstraining (10 Uhr)
Freitag, 19. Jänner: Abfahrt (10.15 Uhr)
Samstag, 20. Jänner: Abfahrt (10 Uhr)
Sonntag, 21. Jänner: Super-G (11.45)


SN/cst

Autor: sportnews