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Aleksander Aamodt Kilde siegte in Gröden. © APA/afp / ANDREAS SOLARO

Gröden bleibt norwegisches Terrain

Das Weltcup-Wochenende in Gröden ist eröffnet: Am Freitagmittag wurde auf der Saslong der Super-G der Herren ausgetragen. Mit einem Ergebnis, das nicht überraschend kommt.

Dass sich die Norweger in Gröden pudelwohl fühlen, ist kein Geheimnis und wurde am Freitag wieder einmal eindrucksvoll bewiesen. Der Gesamtweltcupsieger der letzten Saison, Aleksander Aamodt Kilde, war auf der Saslong nicht zu schlagen und feierte seinen ersten Saisonsieg.


Es war dies zeitgleich auch sein zweiter Triumph auf der Salsong – bereits vor 2 Jahren hatte er in Südtirol triumphiert, damals allerdings in der Abfahrt. Kurios: In den letzten 11 Super-Gs in Gröden stand am Ende 8 Mal ein Norweger auf dem höchsten Treppchen – eine grandiose Bilanz.

Mauro Caviezel landete auf Rang 2. © APA/afp / ANDREAS SOLARO


Am Freitag hat sich Kilde um läppische 12 Hundertstelsekunden gegen den Schweizer Mauro Caviezel durchgesetzt. Nur 0,21 Sekunden hinter Kilde platzierte sich mit Kjetil Jansrud ein weiterer Norweger und Gröden-Spezialist (insgesamt 11 Podestplätze) auf Rang 3.

Vor allem der Podestplatz von Caviezel beeindruckt: Der Eidgenosse, der in der letzten Woche in Val d'Isére den ersten Super-G der Saison für sich entscheiden konnte, hatte sich bei der Abfahrt tags darauf den linken Zeigefinger gebrochen, nun strahlt er wieder vom Podest.
Paris auf Platz 12
Dominik Paris tastet sich indes nach seinem Kreuzbandriss weiter heran. Dem Ultner kostete mit Startnummer 1 im oberen Teil ein kleiner Fehler mehrere Zehntelsekunden, weshalb es am Ende Rang 12 wurde.

Paris landete auf Rang 12. © APA/afp / TIZIANA FABI


Christof Innerhofer hat sich dagegen kein Geburtstagsgeschenk (er wurde am Donnerstag 36 Jahre alt) gemacht. Der Gaiser fand sich auf der Saslong – wie schon des Öfteren in der Vergangenheit – nicht wirklich gut zurecht und verpasste die Top 20 deutlich. Florian Schieder, der im Europacup zuletzt gut unterwegs war, landete auf Rang 50, während Riccardo Tonetti ausgeschieden ist.

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Schlagwörter: Ski Alpin

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