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Hätte gerne mehr Unterstützung vom Verband: Lara Gut-Behrami. © AFP / CHRISTOF STACHE

Gut-Behrami im Clinch mit dem Verband

Ganz ohne Probleme ist die Beziehung zwischen Lara Gut-Behrami und dem Schweizer Skiverband schon seit längerem nicht. Jetzt gehen die Wogen erneut hoch.

Wie das Boulevard-Blatt Blick berichtet, soll sich Gut-Behrami mehr Unterstützung vom Verband wünschen. „Der Verband funktioniert wie eine Firma. Aber eine Athletin funktioniert nicht wie eine Firma.“ Damit spielt die 28-jährige auf die finanziellen Mittel an, die ihr der Verband jährlich für Privattrainer und Verbindungsmänner zur Verfügung stellt.

Fakt ist: Gut-Behrami hat seit jeher einen eigenen Kondinations-Trainer, der mittlerweile auch vom Verband bezahlt wird. Genauso wie ihr Vater, der zugleich auch als Privattrainer fungiert. Die eigene Medienbetreuerin, die Gut-Behrami zuletzt ebenfalls engagiert hatte, gibt es hingegen nicht mehr. Allerdings: Andere Athletinnen aus dem Schweizer Team haben auch keine eigenen Trainer – und genau hier liegt der Hund begraben.

Vor allem nach der verpatzten WM in Schweden machte der Verband seiner mutmaßlichen Top-Athletin Druck. Denn die sportliche Bilanz von Gut-Behrami war zuletzt – trotz Privattrainerteam – alles andere als herausragend: Seit 2017 (damals riss sie sich das Kreuzband) hat die Schweizerin 50 Rennen bestritten, in denen sie allerdings nur einen Sieg (4 weitere Podestplätze) einfahren konnte.

Autor: cst

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