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Die Freude war bei Hanna Schnarf riesig (Foto Pentaphoto) Die Olangerin am Podest (Pentaphoto)

Hanna Schnarf zurück am Podest: „Widme den Erfolg meinem Vater“

Oft war sie auf Tuchfühlung mit dem Podest, oft schrammte sie nur um Hundertstelsekunden daran vorbei. Nun ist der Knoten bei Hanna Schnarf mit dem zweiten Platz von Cortina aber wieder geplatzt.

Die Olangerin fuhr am Sonntag im Super-G sensationell auf Rang 2 und heimste so das zweite Weltcuppodest in ihrer Karriere ein. Zum ersten und letzten Mal war es ihr im fernen Jahr 2010 gelungen, aufs Stockerl zu klettern. Damals fuhr sie in der Abfahrt von Crans Montana auf Rang 2. „Nach acht Jahren bin ich nun endlich zurück am Podest“, erklärte sie nach dem Rennen, „Oft war ich nahe dran, doch etwas hat immer gefehlt für ganz vorne. Heute bin ich vom Start bis zum Ziel frei und ohne Druck gefahren. Anfangs wusste ich nicht, wie meine Zeit mit der Startnummer 1 einzuordnen war – deshalb bin ich überglücklich, dass es am Ende Platz 2 geworden ist.“

Mit der Piste in Cortina hat Schnarf ein besonderes Feeling. „Diese Strecke hat mir schon viele schöne Momente beschert, hier habe ich meine ersten Weltcuppunkte errungen und kann immer auf die Unterstützung vieler Freunde zählen.“ Den zweiten Platz widmet Schnarf einer besonderen Person: „Mein Vater ist vor einem Jahr gestorben, ich widme ihm deshalbdiesen Erfolg. Im Rucksack für PyeongChang hat sein Foto ebenfalls einen festen Platz.“



SN/td

Autor: sportnews

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