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Wäre lieber ein „Bulle“: Henrik Kristoffersen © AFP / DIMITAR DILKOFF

Henrik Kristoffersen könnte Skiverband auf 1,5 Mio. verklagen

Riesentorlauf-Weltmeister Henrik Kristoffersen wird kein „Bulle“. Der 24-Jährige kassierte im Rechtsstreit mit dem norwegischen Skiverband eine herbe Niederlage.

Henrik Kristoffersen streitet schon seit mehreren Saisonen mit dem norwegischen Skiverband. Der Grund: Der Slalom- und Riesentorlaufspezialist möchte den Getränkehersteller „Red Bull“ als Kopfsponsor tragen, wie der Ultner Super-G-Weltmeister Dominik Paris. Deswegen landeten Kristoffersen und der Skiverband vor Gericht – der Skistar blitze jedoch ab, wie das Schweizer Boulevardblatt Blick berichtete.

Hintergrund: In Norwegen besteht ein exklusiver Sponsoring-Packt zwischen der Telefongesellschaft Telenor und dem Skiverband. Alle Athleten müssen Telenor als Kopfsponsor tragen. Diese Regelung galt auch für Super-Elch Aksel Lund Svindal, der vor einem Jahr seinen Bullen-Vertrag nicht mehr verlängern durfte.

Vor Gericht in Oslo forderte Krisoffersen laut Blick vom norwegischen Skiverband Schadensersatz in Höhe von umgerechnet 1,5 Millionen Euro – nur so habe er die gleichen Möglichkeiten wie unter dem Hut von Red Bull.

Krisoffersen kann gegen das Urteil Berufung einlegen.

Autor: zor

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