L Ski Alpin

Eine klasse für sich: Marcel Hirscher. (Foto: Agencezoom)

Hirscher holt sich den Rekord – kein Südtiroler im Spitzenfeld

Während Marcel Hirscher seinen fünften Sieg in Folge auf der Gran Risa feiert, kam von den Südtirolern keiner unter die Top-15. Luca De Aliprandini war als bester „Azzurro“ Achter.

Auf einer perfekt präparierten Gran Risa zeigte Marcel Hirscher, dass er der beste Skifahrer der Gegenwart ist. Der 28-jährige Salzburger, der schon nach dem ersten Durchgang geführt hatte, gab sich keine Blöße und gewann das Rennen mit unglaublichen 1,70 Sekunden Vorsprung. Er verwies damit seinen norwegischen Dauerkonkurrent Henrik Kristoffersen und den Slowenen Zan Kranjec, der im Vorjahr in Alta Badia Vierter war, auf die Plätze zwei und drei.

Damit ist Hirscher der erste Läufer in der Weltcup-Geschichte der es geschafft hat, an einem Ort das Rennen fünfmal in Folge zu gewinnen – Chapeau!


Eisath als 16.bester Südtiroler

Für die Südtiroler gab es in Alta Badia wenig zu holen. Florian Eisath war bereits im ersten Lauf nicht optimal unterwegs. Auch im zweiten Durchgang kam der Routinier aus Eggen lange Zeit nicht auf Touren. Erst im Schlussteil zeigte Eisath was er drauf hat, doch das war zu wenig. Dass Eisath als 16. am Ende trotzdem bester Südtiroler war, lag auch an Manfred Mölgg und Riccardo Tonetti. Während der Bozner, nach dem ersten Lauf als 13. bester Südtiroler, auf der eisigen Piste ausrutschte, erwischte Mölgg nicht seinen besten Tag. Schon im ersten Durchgang hatte der Enneberger Probleme und die zogen sich auch durch seinen zweiten Lauf.Schlussendlich wurde Mölgg 19.

Simon Maurberger (34.)und Alex Zingerle (er fiel bei seinem Heimrennen aus) waren im zweiten Lauf nicht mit dabei.


De Aliprandini mit starkem zweiten Lauf

Das Risiko hat sich gelohnt. Hätte Luca De Aliprandini nicht im Schlussteil einen Fehler gemacht, wäre wohl noch mehr drin gewesen als Platz acht. Aber auch so war der 27-jährige aus Cles, der in Vergangenheit immer wieder mit schweren Verletzungen zu kämpfen hatte, zufrieden. Bisher war die Riesentorlauf-Saison für De Alpiprandini nicht optimal verlaufen. In Beaver Creek war er 15. und in Val d’Isere 19.


FIS-Weltcup in Alta Badia

Riesentorlauf der Männer

1. Marcel Hirscher (AUT) 2.25,42 Minuten
2. Henrik Kristoffersten (NOR) +1,70 Sekunden
3. Zan Kranjec (SLO) +1,82
4. Justin Murisier (SUI) +2,07
5. Ted Ligety (USA) +2,23
6. Matts Olsson (SWE) +2,27
7. Manuel Feller (AUT) +2,23
8. Luca De Aliprandini (ITA) +2,50
9. Alexis Pinturault (FRA) +2,80
10. Leif Kristian Nestvold-Haugen (NOR) +2,85

16. Florian Eisath (ITA/Eggen) +3,34
16. Roberto Nani (ITA) +3,34
19. Manfred Mölgg (ITA/St. Vigil in Enneberg) 3,71
28. Riccardo Tonetti (ITA/Bozen) +12,62


SN/cst

Autor: sportnews

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