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Südtirols Ski-Star Christof Innerhofer strebt in Gröden sein Comeback an. © Pentaphoto

Innerhofer: „Es tut weh, nicht dabei zu sein“

Christof Innerhofer hat sich Hoffnungen auf einen Start bei den Nordamerika-Rennen gemacht. Nach seinem Kreuzbandriss ist er zwar wieder fit, aber noch nicht in der Lage, eine Weltcup-Abfahrt zu bestreiten.

„Wir haben die Situation mit den Ärzten abgesprochen“, wird Innerhofer auf der Webseite des Wintersportverbandes zitiert, „und sind zum Schluss gekommen, dass es für mich besser wäre, mit den Trainings weiter zu machen. Die jüngste Bilanz fällt positiv aus, ich habe im letzten Monat viele Trainings absolviert. Mittlerweile habe ich ein gutes Level erreicht und auch das Feeling auf dem Schnee stimmt, aber natürlich habe ich noch Rückstand auf meine Teamkollegen.“

„Wenn ich könnte, würde ich sogar auf einem Bein fahren.“
Christof Innerhofer

Innerhofer hatte sich im März dieses Jahres einen Kreuzbandriss zugezogen. Das Knie ist mittlerweile wieder stabil. „Nach den vielen Trainings ist nun aber auch die Zeit gekommen, die eine oder andere Pause einzulegen, damit ich danach in meinen Einheiten am Feinschliff feilen kann“, so Innerhofer, der in Lake Louise und Beaver Creek zu gerne an den Start gegangen wäre. „Es tut weh, nicht mit dabei zu sein. Rennen fahren bedeutet nämlich alles für mich und wenn ich könnte, würde ich auch nur auf einem Bein fahren. Ich glaube aber, dass es die vernünftigste Entscheidung war, noch nicht mein Comeback zu geben.“

Das Ziel von Innerhofer ist klar: „Ich will bei den Rennen in Gröden (20. und 21. Dezember, Anm. d. Red.) starten und konkurrenzfähig sein. Mein Ziel ist es, noch viele Jahre auf den Skiern zu stehen.“

Autor: det

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