L Ski Alpin

Gröden-Chef Rainer Senoner und FIS-Renndirektor Markus Waldner.

Inspektion auf der Saslong

Der Skiweltcup 2020/21 ist zwar seit knapp einem Monat Geschichte. Hinter den Kulissen wird aber bereits in Hinblick auf den nächsten Winter auf Hochtouren gearbeitet. So auch am Donnerstag, als FIS-Chefrenndirektor Markus Waldner und Hannes Trinkl (FIS-Renndirektor im Speedbereich) die legendäre Saslong gemeinsam mit Grödens OK-Präsident Rainer Senoner und Pistenchef Horst Demetz inspizierten.

Im Rahmen dieses Treffens wurde zunächst auf die abgeschlossene Saison zurückgeblickt. FIS-Renndirektor Markus Waldner dankte dem Saslong Classic Club, der seit mehr als fünf Jahrzehnten für die Ausrichtung der Weltcuprennen in Gröden verantwortlich zeichnet, neuerlich für den großen Einsatz im Dezember 2020. Damals gingen unter massiven Sicherheitsvorkehrungen und optimalen Pistenverhältnissen ein Super-G und eine Abfahrt reibungslos über die Bühne, bei denen der Norweger Aleksander Aamodt Kilde einen Doppelsieg einfahren konnte.


„Die Rennen auf der Saslong fanden zu Saisonbeginn statt, als es im Zuge der Corona-Pandemie noch viele Fragezeichen gab. Das Team um Rainer Senoner hat das ausgeklügelte Sicherheitsprotokoll nicht nur perfekt umgesetzt, sondern schon im Vorfeld wesentlich zur Ausarbeitung desselben beigetragen. Von dieser sehr professionellen Arbeit haben danach viele andere Veranstalter profitiert“, sagte Markus Waldner am Donnerstag im Rahmen des Treffens.

Die TV-Bilder sollen noch spektakulärer werden
Gleichzeitig wurde auch die 3245 Meter lange Rennstrecke mit 781 Höhenmetern inspiziert, auf der am Freitag, 17. Dezember (Super-G) und Samstag, 18. Dezember (Abfahrt) wieder zwei Speedrennen stattfinden sollen. Der Gröden-Termin am letzten Wochenende vor Weihnachten ist im Langzeitkalender des Internationalen Skiverbandes fest verankert, muss aber im Rahmen der FIS Kalenderkonferenz Anfang Juni ratifiziert werden.

„Wir haben uns einige Schlüsselstellen der Rennstrecke etwas genauer angeschaut. Vorwiegend ging es uns darum, neue Kamerapositionen für die Live-Produktion zu finden. Wir möchten, dass die TV-Bilder, die jedes Jahr rund um den Globus gehen, noch spektakulärer wirken“, erklärten die Grödner Veranstalter abschließend.

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