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Cortina d'Ampezzo ist im Februar 2021 der Schauplatz der Ski-WM. © Pentaphoto

Jetzt ist es fix: Cortina-WM im kommenden Februar

Viel war spekuliert worden, jetzt ist es offiziell: Die Ski-WM von Cortina findet im Februar 2021 statt und wird nicht wegen drohender Coronagefahr verschoben. Das dürfte viele Ski-Asse besänftigen, die sich zuletzt deutlich gegen eine Verschiebung in das Olympiajahr 2022 ausgesprochen haben.

Von Federica Brignone, Viktoria Rebensburg über Nicole Schmidhofer, bis hin zu Kjetil Jansrud oder Manfred Mölgg. In den letzten Wochen hat sich eine Reihe an Skiprofis gegen die geplante WM-Verschiebung in das Jahr 2022 ausgesprochen. Ursprünglich hatte der italienische Wintersportverband die Überlegung, die Ski-Weltmeisterschaft von Cortina im Jahr 2022 auszutragen. Zu groß sein das Risiko einer Absage aufgrund einer zweiten Coronavirus-Welle, hieß es von Seiten der FISI.

FISI-Präsident Flavio Roda ist mit der Entscheidung zufrieden.

Jetzt ruderte der Wintersportverband und der internationale Skiverband FIS zurück. Am Dienstag wurde beschlossen, dass die WM doch im Februar 2021 stattfinden soll. Damit wird eine Terminkollision mit den Olympischen Spielen 2022 in Peking verhindert. Die Weltmeisterschaft wird vom 9. bis 21. Februar in Cortina d’Ampezzo über die Bühne gehen.
Im Falle einer Absage gibt es Geld von der FIS
„Die FISI hat sich alle Meinungen angehört und versucht Rücksicht zu nehmen“, sagt Präsident Flavio Roda: „Es gab eine breite Zustimmung, dass das Event im Jahr 2021 ausgetragen wird. Das haben wir zur Kenntnis genommen und den Vorschlag an die FIS weitergeleitet.“ Roda hatte bereits vor einigen Tagen in einem Interview erste Spekulationen über eine Austragung im Februar 2021 aufkommen lassen.

FIS-Präsident Gianfranco Kasper ist ebenfalls überzeugt, dass der neue Zeitpunkt der Austragung ideal ist, denn: „So ist die WM in Cortina das wichtigste Event der Skisaison.“ Kasper betonte zudem, dass die FISI, im Falle einer weiteren Absage aufgrund des Coronavirus, finanzielle Hilfe vom Skiweltverband erwarten darf. Sollte dieser Fall eintreten, stellte der Schweizer dem italienischen Verband eine Entschädigung in Höhe von 10 Millionen Franken (ca. 9,3 Millionen Euro) in Aussicht.

Autor: cst

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