L Ski Alpin

Ist bereit für die nächsten Rennen: Manfred Mölgg (Foto: Pentaphoto)

Kein Podest, aber ordentlich Punkte: Mölgg zieht nach Madonna Bilanz

Nach dem siebten Platz im Nachtslalom von Madonna di Campiglio war Manfred Mölgg nicht ganz zufrieden, weil er wusste, dass er eigentlich weiter vorne hätte landen können. Dem Routinier aus St. Vigil im Enneberg war aber auch klar: Der eingeschlagene Weg ist der richtige.

Mölgg fuhr auf dem Miramonti-Hang mit Rang sieben sein bestes Slalomergebnis im laufenden Weltcup-Winter ein. Zum Auftakt in Levi war der 35-jährige Gadertaler auf Platz neun gefahren, in Val d’Isère musste er zuletzt mit einem Ausfall eine „Nullnummer“ einstecken. Dennoch hätte Mölgg nur allzu gern sich und seinen Fans ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk gemacht: „Ich wollte unbedingt auf das Podest. Nach Rang vier zur Halbzeit bin ich im zweiten Durchgang voll losgefahren, habe allerdings den ersten Teil etwas verschlafen. Am Ende kann ich aber auch mit dem siebten Platz leben, denn nach den ersten beiden Slaloms der Saison habe ich ein gutes Resultat gebraucht.“

Schon im Zielhang blickte Mölgg auf die bevorstehenden Rennen nach dem Jahreswechsel: „Nach Silvester wartet ein intensiver Monat auf mich, dort heißt es alles geben und so viele Punkte als möglich zu holen.“

In der Tat geht es für die Slalom-Spezialisten im Januar Schlag auf Schlag: Zwischen 4. und 23. Januar stehen nicht weniger als fünf Rennen auf dem Programm – danach geht mit den Olympischen Spielen in Pyeongchang das absolute Highlight des Winters über die Bühne.

Autor: sportnews

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