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Jubelt zum dritten Mal auf der Streif: Aksel Lund Svindal. (Foto: APA)

Keine Südtiroler Festspiele im Super-G - Svindal gewinnt

Während Aksel Lund Svindal seinen dritten Sieg in Kitzbühel feiern darf, gibt es für die Südtiroler weniger Grund zum Jubeln. Peter Fill war auf der verkürzten Strecke der beste heimische Athlet.

Weil es in der Nacht den angekündigten Neuschnee gegeben hat, wurde der Super-G früh verschoben und zudem verkürzt. Der Start wurde auf die Mausefalle verlegt, das Ziel war - genau wie beim letzten Abfahrtstraining - am Oberhausberg.


Svindal eine Klasse für sich

Einer zeigte einmal mehr, dass er der beste Speedfahrer der Gegenwart ist: Aksel Lund Svindal. Der Norweger gewann mit einer halben Sekunde Vorsprung auf seinen Landsmann Kjetil Jansrud. Es war der dritte Sieg von Svindal in Kitzbühel, immer im Super-G. Platz drei ging an den Kärntner Matthias Mayer, der seinen Teamkollegen Hannes Reichelt um eine Hundertstel auf den vierten Rang verwies.


Südtiroler nicht in den absoluten Toprängen

Für die Südtiroler lief der Super-G nicht optimal. Bester ist Peter Fill, der Siebter wurde. Christof Innerhofer und Dominik Paris landeten nicht in den Top-10. Während Innerhofer auf Rang elf landete, wurde der Ultner zeitgleich mit dem Schweizer Thomas Tumler 16.

Morgen geht es mit der klassischen Hahnenkamm-Abfahrt weiter. Dann soll auch das Wetter mitspielen. Die Prognosen sagen für den Samstagvormittag jedenfalls eine Wetterbesserung voraus. Start der Abfahrt ist um 11.30 Uhr.



FIS-Weltcup in Kitzbühel: Super-G der Herren

1. Aksel Lund Svindal (NOR) 1.30,72 Minuten
2. Kjetil Jansrud (NOR) +0,50 Sekunden
3. Matthias Mayer (AUT) +0,56
4. Hannes Reichelt (AUT) +0,57
5. Adrien Theaux (FRA) +0,70
6. Beat Feuz (SUI) +0,83
7. Peter Fill (ITA/Kastelruth) +0,92
8. Andrea Sander (GER) +1,13
9. Blaise Giezendanner (FRA) +1,21
10. Vincent Kriechmayr (AUT) +1,29

11. Christof Innerhofer (ITA/Gais) +1,50
16. Dominik Paris (ITA/Ulten) +1,67
28. Mattia Casse (ITA) +2,74

33. Emanuele Buzzi (ITA) +3,52
44. Matteo Marsaglia (ITA) +4,56
50. Luca De Aliprandini (ITA) +5,61



SN/cst

Autor: sportnews

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