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Kilde feiert seinen Sieg und den Gewinn der Super-G-Kristallkugel © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Kilde holt sich die Super-G-Kugel

Der Sack ist zu. Nach einem nervenaufreibenden Hundertstel-Krimi gewann Aleksander Aamodt Kilde seine 2. Super-G-Kristallkugel, und seine 7. Kugel insgesamt. Dominik Paris landete auf dem undankbaren 4. Rang.

Es war ein Spektakel. Kilde brachte einen schnellen, aber nicht fehlerfreien Lauf ins Ziel. Sein direkter Konkurrent Marco Odermatt patzte aber noch schwerer und landete weit hinter dem Norweger. Auch keiner der anderen Athleten konnte Kilde das Wasser reichen, obwohl es mehrmals sehr knapp wurde. Am Ende gewann Kilde vor James Crawford aus Kanada und dem Österreicher Matthias Mayer. Dominik Paris landete auf Platz vier, 0,09 Sekunden hinter Mayer.


Es war von Anfang an klar, Kilde wollte die Sache heute beenden und stürzte sich bei seinem Heimrennen mit Startnummer 7 in den Lauf. Kurz nach der 2. Zwischenzeit dann der Schreckmoment. Nach einer Rechtskurve kam er etwas zu direkt zum nächsten Tor und der Führende der Super-G-Wertung verlor für einen Augenblick das Gleichgewicht. Doch gekonnt fing sich der überragende Speed-Fahrer wieder und brachte seinen Lauf mit 0,73 Sekunden Vorsprung vor dem zwischenzeitlichen Führerenden Vincent Kriechmayr in das Ziel.

Aleksander Aamodt Kilde stürtze sich die Piste hinunter. © APA/afp / JOE KLAMAR

Mit Startnummer 9 kam dann sein Konkurrent Marco Odermatt. Auch der kam nicht fehlerfrei durch den schnell gesteckten Lauf. Beim ersten Sprung verschätzte sich der Schweizer und setzte zu gerade auf das nächste Tor zu und musste stark korrigieren um im Rennen zu bleiben. 1,68 Sekunden Rückstand auf Rivalen Kilde hieß es dann im Ziel.

Der nächste große Konkurrent, der die Entscheidung im Kampf um die Kristallkugel verschieben könnte, war der 3. der Super-G-Wertung Matthias Mayer. Nach einem fulminanten Lauf landete der Österreicher dann aber knapp hinter Kilde. 0,12 Sekunden lautete der Rückstand und bedeutete Rang 2. Auch Beat Feuz und James Crawford machten es noch einmal spannend und landeten mit Rückständen von respektiven 0,31 Sekunden und 0,07 Sekunden hachdünn hinter Kilde.
Es fehlten 9 Hundertstel
Was für Dominik Paris lange nach einem Podestplatz aussah, wurde am Ende der undankbare 4. Platz. Bei seinem soliden Lauf war der Ultner zwischenzeitlich nur 0,06 Sekunden hinter der Bestzeit und brachte so Kilde mächtig ins Schwitzen. Nach kleineren Fehlern im Schlussabschnitt hatte Paris im Ziel dann 0,21 Sekunden Rückstand auf den Norweger. James Crawford aus Kanada fuhr einen sensationellen Lauf und vermieste Paris die Partie. Mit nur 0,07 Sekunden Rückstand landete der Kanadier auf Platz 3 und stieß „Domme“ vom Podest.
Kilde gewinnt Super-G-Kugel
Dieses Ergebnis bedeutet, dass Kilde vorzeitig den Sack zu macht und sich nach der Saison 2015/16 die zweite Super-G-Kristallkugel holt. Nach dem Gewinn des Gesamtweltcups vor 2 Jahren ist dies bereits die 7. Kugel für den Ausnahmekönner aus Norwegen. Und noch ist ja nicht Schluss, in der Abfahrts-Wertung liegt Kilde 23 Punkte vor Beat Feuz und hat damit beste Chancen um sich beide Kugeln der Speed-Bewerbe zu krallen.

Christof Innerhofer konnte in Kvitfjell nicht vorne mitmischen und landete mit einem Rückstand von 1,44 Sekunden weit hinten.

Die Ergebnisse

Schlagwörter: Wintersport Ski Alpin Super-G

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