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Im Vorjahr übertrumpfte Kriechmayr (in der Mitte) in Wengen auch Lokalmatador Feuz (links).

Kriechmayr über Paris: „Ständig am Limit“

Als Titelverteidiger der Lauberhorn-Abfahrt ist Vincent Kriechmayr nach Wengen gereist. In einem Interview sprach der Österreicher auch über Dominik Paris.

Es ist kein Geheimnis, dass Dominik Paris den Gewinn des Abfahrtsweltcups als Ziel vor Augen hat. Der Ultner scheiterte zuletzt jährlich knapp daran, heuer soll es endlich klappen. Doch Paris ist nicht der Einzige, der scharf auf die kleine Kristallkugel ist. Auch Vincent Kriechmayr peilt sie an, wie er in einem APA-Interview in Wengen zu Protokoll gab: „Es ist uns bisher nicht gelungen konstant am Podium zu sein. Deshalb sind wir im Abfahrtsweltcup auch weit hinten, das kann nicht unser Anspruch sein. Das Ziel ist, um eine Kugel mitzufahren.“

„Domme hat hin und wieder einen Hakler.“
Kriechmayr über den Südtiroler

Für die Lauberhorn-Abfahrt am Samstag sieht sich Titelverteidiger Kriechmayr gerüstet – aber: „Die zwei Herren, die in den letzten Jahren den Abfahrtssport dominieren, sind in einer Superverfassung. Die gilt es erst einmal zu schlagen.“ Mit den beiden Herren sind freilich Paris und Beat Feuz gemeint. Während Feuz als Wengen-Spezialist gilt (zwei Siege, zwei Mal Zweiter), stand der Ultner im Schweizer Traditionsort noch nie am Podium.
„Beat macht im Rennen keine Fehler.“
Kriechmayr über den Schweizer

Trotzdem rechnet Kriechmayr am Samstag mit Paris: „Bei Domme sieht man, dass er hin und wieder einen Hakler hat, aber er ist ständig am Limit, ständig am Pushen.“ Ein entscheidender Faktor, den der Oberösterreicher bei sich selbst bemängelt: „Bei mir fällt mir oft auf, dass ich ein bisserl zurückziehe, das ist dann der Abstand, der einfach zu groß ist.“ Dem dritten im Bunde, Lokalmatador Feuz, spricht Kriechmayr absolute Perfektion im Rennen zu: „Beat ist im Training auch nicht immer schnell, aber im Rennen ist er einfach da und zeigt seine Leistung und macht keine Fehler.“

Autor: cst

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