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Henrik Kristoffersen vor dem Start (Foto screenshot)

Kristoffersen: Kotz-Attacke vor Kitz-Triumph

Mit einer beeindruckenden Souveränität hat Henrik Kristoffersen am Sonntag den Slalom in Kitzbühel gewonnen. Vor dem Start sah es um den Gesundheitszustand des Norwegers aber nicht gut aus.

Kurz bevor er sich als letzter Läufer des zweiten Durchgangs in den Stangenwald warf, musste sich der 23-Jährige nämlich übergeben. Im TV rätselten die Experten: ORF-Kommentator Oliver Polzer sprach von einem kuriosen Spuck-Ritual des Norwegers, der das vor jedem Start macht. Andere gaben der zu großen Anspannung die Schuld.

Nun äußerte sich Kristoffersen selbst dazu. „Das ist bei ganz vielen Rennen so. Es lag nicht an der Anspannung, es ist auch keine Angewohnheit“, erklärte der Super-Elch bei „heute.at“. „Ich habe keine Ahnung, warum das so ist. Ich bin nicht krank. Optimal ist das natürlich nicht.“

Auswirkungen auf das Rennen hatte sein Übelkeits-Anfall aber nicht: In beeindruckender Manier schnellte Kristoffersen über die Piste und sicherte sich schließlich mit einem Vorsprung von knapp einer Sekunde den Sieg. Damit stand der Norweger erstmals seit einem Jahr wieder auf dem höchsten Podest und entschied in der Dauer-Fehde mit Marcel Hirscher wieder einmal ein Duell für sich.



SN/td

Autor: sportnews