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Henrik Kristoffersen war nach dem Paralellslalom in Lech/Zürs nicht ganz zufrieden. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Kristoffersen mosert: „Werde kein Freund von diesen Events“

Trotz seinem 2. Platz hinter Alexis Pinturault beim Parallelslalom in Lech/Zürs war Henrik Kristoffersen nach dem Rennen nicht allerbester Laune. Der Norweger kann dem umstrittenen Format weiterhin nicht viel abgewinnen.

„Ich muss schon sagen, dass ich kein Freund von diesen Parallelevents mehr werde“, gab Kristoffersen in einem TV-Interview mit dem ORF zu Protokoll. Für den Norweger seien die Rennen eine reine Show, gab er auf Nachfrage preis: „Ich denke, dass es mit richtigem Skifahren nicht so viel zu tun hat. Ein Slalom in Kitzbühel oder eine Abfahrt sind etwas ganz anderes.“


Schon nach der Qualifikation hatte der 25-jährige Skandinavier Protest eingelegt, weil er offenbar beim Start keine Signale wahrgenommen hatte. Auch ist Kristoffersen der Parallelslalom zu gefährlich: „Man fährt viel zu nahe beieinander.“ Kristoffersen deutete zudem an, dass der WM-Parallelslalom ohne ihn stattfinden wird.

Henrik Kristoffersen gratuliert Alexis Pinturault (rechts) zum Sieg. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Lech-Sieger Alexis Pinturault war in der Vergangenheit ebenfalls als Kritiker der Parallelrennen aufgetreten. Ganz überzeugt wirkt auf der Franzose ebenfalls nicht, doch er kann zumindest dem neuen Format etwas abgewinnen: „Mit den 2 Läufen ist es viel fairer geworden. Die Leistung zählt jetzt mehr als Glück. Das ist ein guter Schritt für die Zukunft.“

Schlagwörter: Ski Alpin

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Kommentare (1)

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hermann zanier [melden]

Wo er recht hat, hat er recht. Diese Art von Wettkampf ist reiner Schmarrn. Die Fahrer könnten über solche Strecken mit den Händen im Hosensack herunterfahren (natürlich auch die Fahrerinnen!). Ein kleiner Fehler verhaut das ganze Rennen. Die Pisten können weder so prepariert noch so ausgesteckt werden, dass sie für alle gleich sind und das ist ja die Voraussetzung. Dass die Pisten getauscht werden, ist nur Augenauswischerei. Im 2. Lauf sind beide Pisten beschädigt und zwar unterschiedlich. Wenn man das Publikum belustigen will, kann man ja auch vorschrieben, das gefahren werden muss und dabei Ziechörgele spielen. Die Damen könnten Jodeln

28.11.2020 09:11

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