L Ski Alpin

Darf sich doch wieder über seinen Sieg freuen: Stefan Luitz. © APA/getty / TOM PENNINGTON

„Schnüffel-Affäre“: Luitz bekommt Sieg zurück

Der Deutsche Skirennfahrer Stefan Luitz hat mit seiner Berufung vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS Erfolg gehabt und bekommt seinen ersten Weltcup-Sieg zurück.

Diese Entscheidung des Gerichts mit Sitz in Lausanne teilte Luitz' Anwältin Anne Jakob der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mit. Des einen Freud, des anderen Leid: Marcel Hirscher, der den Sieg von Luitz „geerbt“ hatte, muss den Triumph nun wieder abgeben. Folglich hält der Österreicher nun bei 67 Weltcupsiegen, an seinem Gewinn des Disziplin-Weltcups im Riesentorlauf ändert das freilich nichts.

Luitz, dessen Saison nach einer Knieverletzung und einer Operation an der Schulter bereits beendet ist und der beim Weltcup-Finale in Andorra am Samstag nicht antritt, hatte bei seinem Sieg in Beaver Creek Anfang Dezember in einem Aufenthaltsbereich an der Rennstrecke Sauerstoff durch eine Maske eingeatmet und damit gegen das Reglement des Skiweltverbandes verstoßen. Die FIS disqualifizierte ihn nachträglich wegen eines Regelverstoßes und folgte damit einer Formulierung im Anti-Doping-Reglement.

Luitz wehrte sich gegen die Strafe und begründete dies unter anderem damit, dass Sauerstoffzufuhr von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA explizit erlaubt ist und es damit einen Widerspruch zwischen FIS- und WADA-Richtlinien gibt. Der Verstoß gegen die FIS-Regeln sei ihm auch deshalb nicht bewusst gewesen.

Autor: dpa/apa/det

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2019 Sportnews - IT00853870210