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Manfred Mölgg auf der Piste in Ushuaia... ... und vor seiner Unterkunft im "Feuerland" Derzeit liegt der Trainingsschwerpunkt beim Material testen Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Hier Manfred Mölgg mit seinen Teamkollegen

Manfred Mölgg aus dem Trainingslager: „Mir fehlt das gute Essen“

Gemeinsam mit seinen Kollegen von der italienischen Nationalmannschaft bereitet sich Manfred Mölgg derzeit in Ushuaia (Argentinien) auf die Olympiasaison 2013/14 vor. Im Interview mit SportNews gibt der 31-jährige Enneberger einen Einblick in den Trainingsalltag und einen Ausblick auf die Ziele im bevorstehenden Winter.

SportNews: Manfred Mölgg, Sie trainieren nun schon fast seit drei Wochen in Argentinien. Wie ist Ihre Form?

Manfred Mölgg: Ich bin recht zufrieden. Sowohl im Slalom, als auch im Riesentorlauf geht es schon recht gut. Ich hoffe aber, dass ich noch zwei Tage Riesentorlauf trainieren kann, weil ich zwei Trainingstage aufgrund einer Muskelverletzung am linken Beuger verloren habe. Aber mittlerweile ist die Verletzung ausgestanden und ich bin wieder fit.


Wie haben Sie sich in diesen beiden Tagen die Zeit vertrieben?

Die Verletzung war ja nicht so schlimm und auch schon nach zwei Tagen ausgestanden, deshalb habe ich in dieser Zeit Therapie mit dem Physiotherapeuten gemacht und eine kurze Pause hat ja auch nicht schlecht getan (lacht). Auf der Piste trainieren wir derzeit immer am Vormittag, während am Nachmittag Video-Analyse und Kraftraum angesagt sind. Es ist beeindruckend, wieviel Schnee es hier hat. Einmal hat es fünf Tage durchgeschneit. Trotzdem haben wir gut arbeiten können.


Wo liegt im Training der Schwerpunkt? Noch an der Technik, oder geht es schon eher in Richtung Rennsimulation?

Es wird immer an der Technik gefeilt und der große Schwerpunkt liegt derzeit im Materialtest. Sicherlich versuchen wir aber auch „Qualität zu machen“, das heißt nichts anderes als Rennen zu simulieren. Das Gute an Ushuaia ist, dass wir hier verschiedene Pisten haben und deshalb sehr gut variieren können.


Mit welchen Zielen starten Sie heuer in die Saison? Ist Olympia das große Ziel, dem Sie alles unterordnen?

Sicherlich ist Olympia ein Ziel, sogar ein sehr großes Ziel. Aber bis dahin fehlen noch etliche Monate und ich muss mich ja überhaupt erst noch für Sotschi qualifizieren. Ich möchte wie schon in der vergangenen Saison konstant im Slalom und im Riesentorlauf im Weltcup mitfahren. Es ist wichtig, gleich gut im Weltcup zu starten und danach möchte ich mich von Rennen zu Rennen steigern.


Wie groß ist bei Ihnen die Freude, dass es in knapp zwei Monaten endlich wieder losgeht?

Die Freude ist groß, auch wenn ich jetzt ehrlich gesagt noch nicht so sehr an die Rennen denke. Aber das geht dann immer sehr schnell. Ich freue mich derzeit einfach, dass ich noch hier in Ushuaia trainieren kann, danach lege ich eine kurze Pause ein. Und das letzte Monat vor Sölden ist dann noch einmal sehr wichtig.


Damit haben Sie mir bereits die nächste Frage in den Mund gelegt: Wo werden Sie im Anschluss an Ushuaia trainieren?

Wir werden schauen, wo die Verhältnisse gut sind und erst dann entscheiden, wo wir als nächstes unsere Zelte aufschlagen werden. Ich persönlich werde sicherlich einige Tage in Hintertux trainieren.


Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Die Stimmung ist sehr gut und das ist auch sehr wichtig. Auch die Zusammenarbeit mit den Trainern ist super. Obwohl es so viel geschneit hat, konnten sie tolle Läufe herrichten. Sie haben sehr, sehr fleißig für und mit uns gearbeitet.


Sie sind jetzt schon fast einen Monat von zu Hause weg. Was vermissen Sie am meisten?

(lacht) Wie immer das gute Essen.

Autor: sportnews

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