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Die Enttäuschung bei Manuela Mölgg, nach dem verpatzten zweiten Lauf, ist groß. © APA/afp / MARTIN BERNETTI

Manuela Mölgg enttäuscht: „Ich wollte erfolgreich abschließen“

Nach dem ersten Lauf lag die Sensation in der Luft. Doch im Riesentorlauf braucht es mehr, als einen starken Durchgang. Am Ende fiel Manuela Mölgg von der Spitzenposition auf Platz acht zurück. Eine Enttäuschung für die routinierte Technik-Spezialistin.

„Ich wollte besser abschließen“, sagt eine enttäuschte Manuela Mölgg kurz nach dem Olympia-Riesentorlauf. Trotzdem sieht sie nicht alles schlecht: „Ich habe keine Siege und Medaillen wie mein Bruder Manfred. Aber ich bin zufrieden mit meiner Karriere.“ Eine Chance auf eine olympische Medaille hat die 34-Jährige aus St. Vigil im Enneberg noch. Am Freitag wird sie im Slalom starten.

Brignone ist mit der Medaille überglücklich


Während sich Mölgg nach dem Riesentorlauf am liebsten schnell aus dem Staub gemacht hätte, sonnte sich Bronzemedaillen-Gewinnerin Federica Brignone im Erfolg. Die Mailänderin war nach ihrem dritten Platz überglücklich: „Eine Olympia-Medaille zu gewinnen, ist der Traum aller Athleten. Ich weiß, dass ich heute nicht meine beste Leistung gezeigt habe, aber ich bin sehr froh auf dem Podest zu stehen.“

Die kommenden Wettbewerbe in PyeongChang will die 27-Jährige genießen: „Das erste Rennen ist gut gegangen, jetzt fühle ich mich frei und kann die kommenden Rennen genießen. „ Brignone wird bei den Olympischen Spielen sicher noch im Super-G am Start stehen. Auch Einsätze in der Kombination und in der Abfahrt sind denkbar.

Autor: cst

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