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Karoline Pichler ist zurück im Ski-Business

Mit emotionalem Facebook-Post: Karoline Pichler meldet sich zurück

Karoline Pichler ist zurück! Das Ski-Ass aus Petersberg absolvierte am Sonntag nach einer langwierigen Verletzungspause erstmals wieder ein Schneetraining. Mit einem emotionalen Facebook-Post brachte sie ihre Freude über die Rückkehr zum Ausdruck.

2016 war ein rabenschwarzes Jahr für Karoline Pichler. Im Februar zog sie sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zu, von dem sie sich aber schnell erholen konnte. Bereits im Juli stand die 22-Jährige wieder auf den Skiern, fühlte sich gut und hatte sich für die neue Weltcup-Saisonviel vorgenommen. Dann aber der große Schock: Bei einem Trainingssturz wurde ihr anderes Knie total demoliert, bis auf das vordere Kreuzband und dem Außenmeniskus war alles kaputt. Eine Verletzung, nach der Pichler mental am Boden war – auch, weil hinter der Fortsetzung ihrer Karriere ein dickes Fragezeichen stand.

Der folgenschwere Trainingssturz ist nun zehn Monate her. Und an ein Karriereende ist bei der Kämpfer-Natur aus Petersberg nicht zu denken. Am Sonntag stand Pichler erstmals wieder auf den Skiern – ein Erlebnis, das die Riesentorläuferin in vollen Zügen genoss. Das wurde auch beim Facebook-Post deutlich, den sie am Dienstag auf ihre Seite stellte.


„Die schönste Minute in meinem Leben“

„Exakt zehn Monate nach meiner schweren Verletzung bin ich wieder zurück auf den Skiern. Es waren zehn lange Monate voller Arbeit und Opferbereitschaft. Am Sonntag ist der Tag aber gekommen. Ich gehe auf den Schnee, bin so aufgeregt wie noch nie, mache mich bereit, wärme mich ein und genieße jeden einzelnen Moment. Ich stelle mich auf die Skier, atme, atme so tief wie noch nie. In meinem Kopf machen viele Bilder die Runde, das Herz pocht. Ich rücke meine Brille zurecht, merke, dass sie noch voll der Tränen von diesem gottverdammten Tag vor zehn Monaten war. Trotzdem will ich sie nicht säubern, sondern genau von diesem Ereignis neu starten. Ein letzter Blick zu Seraina (Pichlers Physiotherapeutin, Anm. d. Red.), ein letztes Mal durchschnaufen, ein Schwung nach vorne – und dann erlebe ich die schönste Minute meines ganzen Lebens. Ein Augenblick, der all die Mühen der letzten zehn Monate vergessen machen lässt. Ich bremse und breche in Tränen aus, wenn ich denke, dass ich vor zehn Monaten nicht wusste, ob ich jemals wieder zurückkehren werde. Mein einziger Gedanke: Das hier ist mein Platz in dieserWelt.“

Willkommen zurück.



Autor: sportnews

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