L Ski Alpin

Manuela Mölgg (Mitte) freut sich mit Tessa Worley und Viktoria Rebensburg (Pentaphoto)

Mölgg: „War es nicht mehr gewohnt, als Letzte zu starten“

Am Rettenbachferner in Sölden war am frühen Samstagnachmittag alles angerichtet für Manuela Mölggs lang ersehnten Premierensieg. Doch anstatt sich als älteste Weltcupsiegerin in die Geschichtsbücher einzutragen, büßte sie zwei Plätze ein. Ihrer guten Laune im Zielraum tat dies allerdings keinen Abbruch. Warum auch?

Nach mehreren schwierigen Saisonen, die auch von kleineren Verletzungen gekennzeichnet waren, ist Manuela Mölgg nun definitiv wieder eine richtig große Nummer im internationalen Skisport. Nachdem sie sich bereits in der vergangenen Saison mit Platz drei am Semmering eindrucksvoll zurückgemeldet hatte, kam nun in Sölden die Bestätigung: Mit der 34-jährigen Ennebergerin ist im Olympia-Winter zu rechnen!


Zum 12. Mal am Podium

„Zu Saisonbeginn in Sölden ganz vorne mitzumischen ist besonders wichtig. Das kann dich für eine ganze Saison beflügeln. Insbesondere in einer starken Riesentorlaufmannschaft wie der unseren zählen einfach nur Podestplätze“, gab sich Mölgg im Zielhang sichtlich erleichtert.

Da störte es auch nicht groß, dass sie wenige Minuten zuvor ihre Führung aus dem ersten Lauf nicht verteidigen konnte und am Ende den dritten Platz belegte. „Es hat nicht für Rang eins geklappt, will heißen, ich muss noch härter an mir arbeiten“. Dabei sei es für die erfahrene Technikerin bereits eine große Ehre mit Siegerin Viktoria Rebensburg und Weltmeisterin Tessa Worley am Podium zu stehen. Beide sind sechs Jahre jünger als Mölgg. „Ich bin es einfach nicht mehr gewohnt, als Letzte aus dem Starthäuschen zu gehen“, gab die sympathische Südtiroler mit einem Augenzwinkern zu Protokoll. Es ist dies bereits ihre zwölfte Podiumsplatzierung im Weltcup.


Den detaillierten Rennbericht lesen Sie hier.


SN/fop

Autor: sportnews

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