L Ski Alpin

Alex Vinatzer hat seine Saison mit Platz vier abgeschlossen. © AFP / ANDREAS SOLARO

Nur die Krönung fehlt: Ein glanzvoller Vinatzer-Abschluss

Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen für Alex Vinatzer. Zum Abschluss hat der Grödner im Slalom in der Lenzerheide (Schweiz) noch einmal aufgezeigt und sich mit einem starken Ergebnis in die Sommerpause verabschiedet.

Der sportliche Winter von Alex Vinatzer erinnert an eine Achterbahnfahrt: Mit einem vierten und dritten Platz legte der Grödner fulminant los, dann kam im Jänner Sand ins Getriebe (fünf Rennen in Folge ohne Punkte), ehe es ab der Weltmeisterschaft mit einem vierten Platz wieder aufwärts ging. Ein vierter Platz wurde es auch beim Abschlussrennen in der Lenzerheide. Auch wenn es für das Podest nicht reichte, war es ein glanzvoller Abschluss für Italiens größte Slalomhoffnung.


Einen kleinen Schönheitsfehler hatte sein Auftritt am Sonntag aber trotzdem: Nach Rang acht im ersten Durchgang unterlief Vinatzer in der Entscheidung im oberen Teil ein grober Fehler, der ihm viel Zeit kostete. Nicht auszudenken, wo der Grödner gelandet wäre, wäre dieses Missgeschick nicht passiert. Dafür riskierte er anschließend Kopf und Kragen, holte viel Zeit auf und reihte sich im Klassement zwischenzeitlich auf Rang zwei ein.

Feller holt zweiten Weltcupsieg
Obwohl in der Folge viele Stars ausschieden (Adrian Pertl/Dritter nach dem ersten Lauf, Ramon Zenhäusern/Vierter) oder zurückfielen (Marco Schwarz/Führender), wurde Vinatzer schlussendlich noch auf Rang vier zurückgedrängt. Manuel Feller holte sich nämlich seinen zweiten Weltcupsieg, Clement Noel landete auf Rang zwei, während Gesamtweltcupsieger Alexis Pinturault seine geniale Saison mit einem dritten Platz abschloss. Die kleine Kristallkugel im Slalom ging an Marco Schwarz, das stand jedoch schon vor dem Rennen fest.

Manuel Feller gewann das letzte Weltcuprennen der Saison. © APA/afp / FABRICE COFFRINI


Manfred Mölgg ist indes im ersten Lauf ausgeschieden. Abschlussrennen war es für den Enneberger aber wohl keines: Die Chancen, dass sich der Slalom-Routinier auch im Olympiawinter 2021/22 noch die Skier anschnallen wird, sind groß. In seiner Comebacksaison nach Kreuzbandriss hat Mölgg jedenfalls gezeigt, dass er mit der Weltspitze immer noch mithalten kann – und das mit mittlerweile fast 39 Jahren.
Das Ergebnis im Detail
http://visual.apa.at/wintersport/index.html?apaview=topic:to138-page:live-event:9078127

Autor: det

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