L Ski Alpin

Peter Fill erlebte einen rabenschwarzen Tag (Pentaphoto)

Nur Platz 57: Was war mit Peter Fill los?

Der Kastelruther erlebte bei der Abfahrt in Gröden ein Rennen zum Vergessen: Am Ende stand ihm der 57. Platz zu Buche – das war die zweitschlechteste Platzierung überhaupt in seiner ganzen Karriere. Den Grund hat Fill schon ausgemacht.

Gröden ist nicht die Strecke des Peter Fill. Im Super-G am Freitag setzte er mit Platz 8 noch ein Ausrufezeichen, dank dem er sich auch in der Abfahrt vom Samstag einiges ausgerechnet hat. Doch es kam anders: Am Ende büßte er über drei Sekunden auf Sieger Aksel Lund Svindal ein und fiel auf Rang 57 zurück. In seiner Karriere war Fill nur einmal schlechter platziert, und zwar bei der Gröden-Abfahrt von 2012, als er 58. wurde.

Dementsprechend bedient war Fill im Ziel, wo er einen seiner Skier aus Frust zu Boden schmetterte. „Zu allererst muss ich mich für meine Reaktion im Ziel entschuldigen. Ich war sehr enttäuscht“, so Fill, der gleichzeitig auch eine Erklärung für seine verpatzte Fahrt parat hatte: „Ich habe mich heute so gut gefühlt, es war ein perfekter Tag, eine perfekte Piste – und dann habe ich genau im oberen Teil einen Stein erwischt. Es ist sogar gefährlich geworden, weil ich fast nur mit einem Ski gefahren bin. Stehen bleiben wäre sicherer gewesen. Gröden meint es mit mir einfach nicht gut. Ich würde so gerne hier auch mal schnell fahren und dann muss genau ich, bei so viel Schnee, einen Stein erwischen. Es ist kaum zu glauben.“ Schade, aber das nächste Gröden-Rennen kommt bestimmt.



SN/td

Autor: sportnews

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210