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Trotz intensivem Rennprogramm will Dominik Paris in Wengen den Durchblick behalten. © APA/afp / TIZIANA FABI

Paris bezieht Stellung: „Drei Rennen sind zu viel“

Nicht nur Corona, auch die Wetterkapriolen machen den Ausrichtern des Ski-Weltcups zu schaffen. Nach den jüngsten Änderungen im Rennkalender mischt sich nun auch Südtirols großes Ski-Idol in die Diskussion ein.

Am Montag hat der internationale Skiverband (FIS) angekündigt, den erst in Lake Louise und dann in Bormio ausgefallenen Männer-Super-G am 13. Januar in Wengen nachzuholen (SportNews berichtete). Dadurch wird die Lauberhorn-Woche auf 3 Renntage ausgeweitet – was im Weltcupzirkus nicht überall auf Wohlwollen stößt.


Einer, der seine Kritik laut äußerst, ist der frischgebackene Bormio-Sieger Dominik Paris. Er sagt gegenüber der Gazzetta dello Sport: „Drei Rennen in Kitzbühel etwa verlangen einem unglaubliche mentale Energie ab, das haben wir letztes Jahr gemerkt. Wengen müsste zwar etwas besser gehen, doch grundsätzlich sind drei Rennen am Stück keine gute Sache. Das ist einfach zu viel.“ Das Ultner Kraftbündel zeigt auch eine mahnende Hypothese auf: „Wären wir in Bormio noch den letzten Super-G gefahren, wäre es eine regelrechte Schlacht auf Schnee geworden.“

Los geht es kommende Woche in Wengen bereits am Dienstag mit dem ersten Training. Nach einer weiteren Übungsfahrt tags darauf folgt am Donnerstag mit dem Ersatz-Super-G die erste Weltcupentscheidung. Es ist dies überhaupt erst das zweite Mal, dass am Lauberhorn ein Super-G ausgetragen wird. Beim bislang einzigen Mal im Jahr 1994 schnappte sich Marc Girardelli den Sieg. „Ich denke, wir werden bei der Eisenbahnbrücke starten. Nach einem flachen Startstück dürfte es dann richtig interessant werden“, blickt Paris voraus.

Am Freitag (14. Januar) und Samstag (15. Januar) stehen in Wengen dann noch zwei Abfahrten am Programm, ehe die Slalomläufer am Sonntag (16. Januar) den Abschluss bilden.

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