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Petra Vlhova holt sich ihren nächsten Sieg. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Petra Vlhova hat den längsten Atem

Petra Vlhova hat den Parallel-Riesentorlauf der Damen in Lech/Zürs für sich entschieden. Dabei setzte sich die Slowakin im entscheidenden Finallauf gegen eine Überraschungsdame durch.

Die US-Amerikanerin Paula Moltzan hatte am Donnerstag kaum jemand auf der Rechnung. Kein Wunder: So landete die 26-Jährige im Weltcup bis dato erst einmal in den Top-10. Beim Parallel-Riesentorlauf in Lech/Zürs wäre ihr beinahe der ganz große Coup gelungen. Im alles entscheidenden zweiten Final-Duell gegen Vlhova rutschte Moltzan, die sich ungefähr auf gleicher Höhe mit ihrer Konkurrentin befand, jedoch wenige Tore vor Schluss aus.


Vlhova hat dagegen bei ihrem bereits 3. Saisonsieg (im 4. Rennen) bewiesen, dass sie konditionell in absoluter Top-Verfassung ist. Die 25-Jährige hatte in jeder Runde den 1. Lauf gegen ihre jeweilige Konkurrentin verloren und trotzdem kam sie am Ende bis ins Finale, wo sie sich schlussendlich gegen Moltzan durchsetzte.

Auf Platz 3 landete Lara Gut-Behrami, die im kleinen Finale gegen die Schwedin Sara Hector die Oberhand behielt.

Brignone scheitert knapp an Vlhova
Die beiden Azzurre Federica Brignone und Marta Bassino konnten sich dagegen nicht für die Halbfinals qualifizieren. Bassino, die im Achtelfinale Lokalmatadorin Katharina Liensberger ausschaltete, zog in der Runde der letzten 8 gegen Moltzan den Kürzeren. Brignone setzte sich zunächst gegen die Österreicherin Franziska Gritsch klar durch. Im Viertelfinale lieferte sie sich dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Vlhova. Nachdem die Gesamtweltcupsiegerin den 1. Lauf knapp für sich entschieden hatte, behielt Vlhova durch ein starkes Finish im 2. Duell knapp die Oberhand (sie war um 4 Hundertstelsekunden schneller).

Federica Brignone (links) hätte Petra Vlhova beinahe geschlagen. © pentaphoto


Bassino und Brignone belegten die Plätze 5 und 7, nachdem sie sich am Ende in den Platzierungsduellen gegen die Norwegerin Louise Stjernesund bzw. die Österreicherin Elisa Mörzinger durchsetzten. Überschattet wurde das Parallel-Rennen am Donnerstag vom Tod von Valerio Ghirardi, der in den letzten 30 Jahren einer der erfolgreichsten Trainer im Ski-Zirkus war (SportNews berichtete).

Autor: dl

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