L Ski Alpin

Freudentrainer bei Petra Vlhova, die nach ihrem Olympiasieg von Wendy Holdener umarmt wird. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF

Petra Vlhova krönt eine fantastische Aufholjagd

Zur Pause hatte es für Petra Vlhova nicht sonderlich gut ausgesehen, doch am Ende krönte sich die Slowakin in Yanqing zur Olympiasiegerin im Slalom. Den Spitzenläuferinnen aus dem 1. Durchgang versagten reihenweise die Nerven.

Im Endspurt entwickelte sich der Olympiaslalom der Frauen zum Hundertstelkrimi. Die Sieganwärterinnen aus dem 1. Durchgang konnten ihre Positionen nicht halten und so stehen drei Läuferinnen auf dem Podest, die zur Halbzeit nicht mit Medaillen rechnen konnten. Olympiasiegerin Petra Vlhova war Achte, Katharina Liensberger (Silber/+0,08 Sekunden) Siebte und Wendy Holdener (Bronze/+0,12) Fünfte.


Nach dem Ausscheiden von Mikaela Shiffrin war von Vlhova, deren Trainer den 2. Lauf gesteckt hat, ein Generalangriff erwartet worden – und der kam dann auch. Die Slowakin ließ ihre Konkurrentinnen reihenweise hinter sich. Einzig Sara Hector (Dritte nach dem 1. Durchgang) hätte Vlhova wohl abfangen können, doch die schwedische Riesentorlauf-Olympiasiegerin fädelte mit einem Riesenvorsprung von rund acht Zehntel Vorsprung ein. Michelle Gisin (sie lang nach dem 1. Lauf auf dem 2. Platz) und die Halbzeitführende Lena Dürr fielen auf die Ränge 6 und 4 zurück.

Strahlende Gesichter auf dem Podium: Katharina Liensberger, Petra Vlhova und Wendy Holdener. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF


Für das italienische Team endete der Olympiaslalom mit einer Schmach. Einzig Federica Brignone hatte es im 1. Lauf unter die besten 30 Läuferinnen geschafft. Im Finale schied die Silbermedaillen-Gewinnerin im Riesentorlauf aber nach einer guten Fahrt im oberen Teil aus.

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