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Petra Vlhova hat sich von Livio Magoni getrennt. Ein Jahr vor den Olympischen Spielen ein großes Risiko. © Pentaphoto

Petra Vlhova trennt sich von Erfolgstrainer Magoni

Ein paar unglückliche Aussagen, die noch dazu gar nicht für die Veröffentlichung gedacht waren, waren der Anfang vom Ende. Jetzt hat sich Petra Vlhova von ihrem Trainer Livio Magoni getrennt.

Mit einem Statement in den Sozialen Medien gab Vlhova die Trennung von ihrem Erfolgstrainer bekannt. Die Worte hat Vlhova dabei mit Bedacht gewählt, es gibt kein Anzeichen für einen Streit. Und trotzdem ist klar, was der Grund für das Ende der erfolgreichen Ära ist.


Ein Zeitungsinterview wurde Magoni zum Verhängnis (SportNews hat berichtet) – und das nur ein Jahr vor den Olympischen Winterspielen in Peking. Auch Vlhova geht ein unkalkulierbares Risiko ein. Die Slowakin ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, mit dem Gewinn der großen Kristallkugel erfüllte sie sich einen sportlichen Lebenstraum.

Das sagen Vlhova und Magoni
Jetzt zog Vlhova einen Schlussstrich: „Die Straße war lang und steinig, jetzt halte ich die große Kristallkugel in meinen Händen. In den fünf Jahren mit Livio habe ich enorm viel gelernt. Aber wenn sich eine Tür schließt, öffnen sich tausend andere. Man muss durch die richtigen Türen gehen und das sind nicht mehr dieselben.“

Auch Magoni bezog in dem Statement, das die Slowakin am Dienstagabend um kurz vor 21 Uhr veröffentlichte, Stellung: „Fünf unglaubliche Jahre sind wie im Flug vergangen. Wir haben die Spitze eines Berges erklommen, der vor fünf Jahren fast unerreichbar schien. Die gesammelten Erfahrungen gehen über das Sportliche hinaus, es sind Momente für das Leben. Ich möchte mich für meine Fehler entschuldigen, aber ich kann garantieren, dass ich immer 100 Prozent gegeben habe.“

Autor: cst

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