L Ski Alpin

Südtirols Ski-Ass Dominik Paris. © Pentaphoto

Preisgeld: So viel sahnen die Ski-Stars ab

Am Wochenende beginnt in Sölden der Ski-Weltcup. Dabei geht es nicht nur um Siege, Punkte und Ruhm, sondern auch um eine Menge Kohle.

Insgesamt werden im Ski-Weltcup 10.074.743 Schweizer Franken als Preisgeld ausgeschüttet, was umgerechnet zirka 8,82 Millionen Euro entspricht. Bei den Herren gibt's insgesamt 5,29 Mio. Franken (4,64 Mio. Euro), den Damen blühen dagegen 4,78 Mio. Franken (4,18 Mio. Euro). Das hängt auch damit zusammen, dass die Skifahrerinnen insgesamt zwei Rennen weniger bestreiten.

Standardmäßig werden sowohl bei Herren als auch bei Damen pro Rennen umgerechnet 105.554 Euro auf die Top-30 aufgeteilt. Der Sieger erhält 39.575 Euro, der Zweite 17.589, der Dritte 8.794 und der 30. immerhin noch 440. Natürlich gibt es einige Rennen, bei denen die Veranstalter tiefer in die Tasche greifen.

Herren: Kitzbühel bleibt die Top-Adresse

Beim Spektakel in Kitzbühel gibt's am meisten zu holen. © APA / EXPA/JOHANN GRODER


Beispielsweise in Kitzbühel, das auch in diesem Jahr die unangefochtene Nummer eins in puncto Preisgeld ist. Insgesamt werden am Hahnenkamm-Wochenende in drei Rennen 551.416 Euro an Preisgeld ausgeschüttet, für den Sieg der Abfahrt und des Slaloms gibt’s je 74.190 Euro. Auch beim Nachtslalom in Schladming ist einiges drin: Hier schütten die Veranstalter insgesamt 161.616 Euro aus, der Sieger bekommt 61.561 davon.

Die Preisgeld-Übersicht der Herren gibt es hier.
Damen: In Flachau klingeln die Kassen
Ein solch hohes Preisgeld gibt’s bei den Damen nur ein Mal, nämlich in Flachau. Die Siegerin des Slaloms erhält dort 68.977 Euro, insgesamt beläuft sich der Preisgeld-Topf auf 169.614 Euro.

Die Preisgeld-Übersicht der Damen gibt es hier.
Paris ist der Südtiroler Preisgeld-König
In den vergangenen vier Saisonen hat Abfahrts-Ass Dominik Paris von den Südtiroler Skifahrern stets am meisten kassiert. Allerdings musste er im vergangenen Winter einige Abstriche machen. 2014/15 kassierte er 185.170 Euro, 2015/16 holte er 145.037 Euro, 2016/17 gab’s 168.711 Euro, während er in der letzten Saison „nur“ 80.909 Euro gutgeschrieben bekam. Peter Fill heimste im Vorjahr 52.107 Euro ein, Christof Innerhofer 46.193, Johanna Schnarf 45.881, Manuela Mölgg 36.075, ihr Bruder Manfred 29.495, Nicol Delago 10.192, Riccardo Tonetti 9.410, Florian Eisath 9.256, Verena Stuffer 5.320 und Anna Hofer immerhin noch 4.177.

Mikaela Shiffrin in Aktion: Die US-Amerikanerin ist die Top-Verdienerin. © APA / EXPA/JOHANN GRODER


Unangefochtene Spitzenreiter in diesem Ranking sind die Gesamtweltcupsieger Mikaela Shiffrin und Marcel Hirscher: Während die US-Amerikanerin sage und schreibe 618.056 Euro holte (zum Vergleich: Wendy Holdener heimste als Zweite 240.788 Euro ein), bekam der Österreicher 588.952 Euro gutgeschrieben (ärgster Verfolger: Henrik Kristoffersen mit 303.473 Euro).

Autor: det

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