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Hannes Reichelt will zur WM 2021 in Cortina d'Ampezzo, aber nicht um jeden Preis. © APA (Archiv/Expa) / EXPA/JOHANN GRODER

Reichelt: „…dann wäre Aufhören ein Thema“

Hannes Reichelt hat unverändert keine Lust auf Ski-Pension. Dass das Feuer noch ihn ihm brenne, habe der schwer am Knie verletzte Routinier (39) zuletzt beim Fernsehen deutlich gespürt. Trotzdem ist ein Karriereende nicht ausgeschlossen.

„Bei den Klassikern wie Kitzbühel oder Wengen war ich noch traurig, das Zuschauen tat weh. Aber mittlerweile sind genug Wochen vergangen, um das abzuhaken. Ich sehe die Herausforderung, noch einmal zurückzukehren.“ Das Sommertraining in Übersee soll Gewissheit über die Fortsetzung der Karriere des 13-fachen Weltcupsiegers bringen.

„Cortina, dort will ich hin.“
Hannes Reichelt

„Wenn ich im Training hinterherfahre, dann wäre Aufhören ein Thema“, so Reichelt. „Aber es gibt noch ein Großereignis im nächsten Jahr in Cortina, dort will ich hin.“ Der Heilungsverlauf sei gut, er möchte im Juni wieder auf den Brettln stehen. „Sollte es Juli werden, ist es auch wurscht. Es geht darum, dass ich so fit bin, dass ich mit den Jungs mit nach Südamerika fliegen kann.“

Zog sich bei diesem Sturz in Bormio eine komplexe Knieverletzung zu: Hannes Reichelt. © APA / EXPA/LUCIANO BISI

Als Super-G-Sieger von Hinterstoder 2011 stellte der Österreicher im Vorfeld des Weltcup-Wochenendes mit dem lokalen Motorenhersteller Rotax dessen erstes emissionsfreies Schneefahrzeug vor. Und stapfte knapp zwei Monate nach seinem Sturz in Bormio bereits wie selbstverständlich durch den einige Zentimeter hohen Schnee. Der Unfall hatte für den Salzburger mit einer komplexen Knieverletzung (Riss des vorderen Kreuzbandes und knöcherner Ausriss des äußeren Kapselbandkomplexes) geendet.

Autor: apa/cst

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