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Mikaela Shiffrin fuhr wie auf Schienen. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Shiffrin glänzt, Gut-Behrami schwingt ab

Während Mikaela Shiffrin am Sonntag in Lenzerheide (Schweiz) im ersten Riesentorlauf-Durchgang eine Klasse Leistung bot, gab ein kurioser Ausfall von Lara Gut-Behrami zu reden.

Eine klirrend kalte Nacht hatte die Schneeunterlage teilweise in eine Eispiste verwandelt. Die besten Riesentorläuferinnen hatten damit jedoch keine Schwierigkeiten. Vielmehr bereitete die extrem enge und drehende Kurssetzung des italienischen Trainers Gianluca Rulfi Probleme. Sie führte dazu, dass das Rennen zu einer Kraftfrage wurde und riesengroße Abstände entstanden. Mikaela Shiffrin teilte sich den Lauf am besten ein, wurde nach einem verhaltenen Starthang immer schneller und stellte die Bestzeit auf.


Die Siegerin der kleinen Kristallkugel Marta Bassino schaffte es, mit der US-Amerikanerin mitzuhalten. Die 25-Jährige wusste vor allem im unteren Abschnitt zu überzeugen, holte dort entscheidende Zeit auf und liegt zur Halbzeit lediglich eine Zehntelsekunde hinter Shiffrin – ex aequo mit Meta Hrovat, die einen sensationellen Lauf in den Schweizer Schnee zauberte. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung der Slowenin auf sechs Zehntelsekunden an, sie gab diesen aber noch aus der Hand. So distanzierten sich Shiffrin, Bassino und Hrovat deutlich vom Rest des Feldes ab. Die ärgste Verfolgerin, die auf den Namen Alice Robinson hört, hat schon 0,77 Sekunden Rückstand.

Gut-Behrami bleibt stehen
Auf dem Kurs ihres Trainers kam Federica Brignone zunächst gut zurecht, im Schlussabschnitt riss die Italienerin aber einen großen Rückstand auf – sie liegt nach dem ersten Durchgang auf Platz sieben (+ 1,39 Sekunden) . Das gleiche Schicksal widerfuhr Petra Vlhova: Die frischgebackene Gesamtweltcup-Siegerin bekam beinahe zwei Sekunden aufgebrummt (10.).

Für die Szene des Tages sorgte aber Lara Gut-Behrami: Die Schweizerin fuhr zwei Tore, schwang dann aber ohne Reaktion ab. Wie die Medienabteilung von Swiss Ski mitteilte, habe sie schlicht nicht genügend Energie gehabt und nicht noch eine Verletzung riskieren wollen.

Das Ergebnis:

http://visual.apa.at/wintersport/index.html?apaview=topic:to138-page:live-event:9078131

Autor: leo

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