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Ski-Superstar Mikaela Shiffrin. © APA / BARBARA GINDL

Shiffrin leidet mit Flachau-Pechvogel Swenn-Larsson

Die Schwedin Anna Swenn-Larsson war der große Pechvogel beim Nachtslalom in Flachau. Von Mikaela Shiffrin bekommt sie nun besondere Unterstützung.

Was war passiert? Swenn-Larsson fuhr im spektakulären Nacht-Slalom von Flachau überraschend als Dritte aufs Podest und jubelte im Ziel über den zweiten Stockerl-Platz ihrer Karriere. Doch bevor die Siegerzeremonie begann, kam die ernüchternde Nachricht: Die Schwedin hatte bei einem Tor eingefädelt und wurde nachträglich disqualifiziert. Im Ziel brach die 27-Jährige in Tränen aus, Katharina Liensberger stieg an ihrer Stelle aufs Podest.

Wurde wegen eines Einfädlers disqualifiziert: Anna Swenn-Larsson. © APA/afp / DENIS LOVROVIC


Mikaela Shiffrin, die „nur“ Zweite wurde und deshalb ebenfalls eine Enttäuschung hinnehmen musste, sprach Swenn-Larsson einen Tag nach dem Rennen Mut zu. „Nicht jedes Rennen ist für jeden perfekt, aber ich denke, Anna Swenn Larsson hatte den schwierigsten Tag von allen. Aufs Podest zu rasen und nachträglich wegen eines Einfädlers disqualifiziert zu werden, ist schon hart. Der Kurs war sehr holprig und ehrlich gesagt fühlte es sich bei jedem Tor an, als würde man einfädlen. Deshalb Kopf hoch Anna und lächle weiter. Du bist sehr schnell gefahren und hättest dir das Podium verdient gehabt. Auch wenn auf der Siegerliste nicht das Ergebnis aufscheint, das du dir wünschst, kannst du darauf aufbauen.“ Starke Worte!


Autor: det

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