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Mikaela Shiffrin feierte in Frankreich ihren 49. Weltcupsieg. © APA/afp / MARK RALSTON

Shiffrin triumphiert im Schnee von Courchevel

Starker Schneefall, schlechte Sicht, ein „Sprint-Lauf“ im zweiten Durchgang und eine glänzend aufgelegte Mikaela Shiffrin haben den Weltcup-Riesentorlauf am Freitag im französischen Courchevel geprägt.

Mikaela Shiffrin hat wieder zugeschlagen: Die Us-Amerikanerin entschied bei widrigsten Wetterbedingungen den Riesentorlauf in Courchevel nach einem starken zweiten Lauf knapp vor Viktoria Rebensburg aus Deutschland (+0,14) und der Französin Tessa Worley (+0,33) für sich und feierte damit ihren 49. Weltcupsieg. Die „Azzurra“ Federia Brignone verpasste das Podest als Vierte knapp.

Nach dem ersten Durchgang hatte Rebensburg mit einem Vorsprung von 0,08 Sekunden vor Shiffrin und der Nordtirolerin Stephanie Brunner geführt (SportNews hat berichtet). Brunner musste sich nach einem verpatzten zweiten Lauf mit Platz 6 begnügen.

Starker Schneefall, verkürzte Strecke
Die Bedingungen im zweiten Lauf waren alles andere als einfach für die Skirennläuferinnen. Ergiebiger Schneefall und die damit verbundene schlechte Sicht machten den Athletinnen zu schaffen. Aufgrund der widrigen Wetterbedingungen entschloss sich die Rennjury dazu, das Rennen auf einer verkürzten Strecke stattfinden zu lassen. Der Start wurde etwas nach unten verlegt. Der Steilhang sollte zwar bleiben, das Rennen wurde aber dennoch zu einer Art Sprint-Rennen, die Zeiten lagen großteils deutlich unter 50 Sekunden.

Am besten zurecht mit den Bedingungen kam einmal mehr Shiffrin. Sie fuhr eine saubere Linie und war dabei trotzdem schnell unterwegs. Zur Laufbestzeit reichte es nicht ganz, jedoch genügte es für die klare Führung. Auch die nach dem ersten Durchgang führende Rebensburg kam nicht mehr an Shiffrin heran.
Pichler nicht mehr mit dabei
Südtirolerin war im zweiten Durchgang keine dabei. Karoline Pichler war bereits im ersten Lauf gescheitert und hatte die Quali klar verpasst. Die Petersbergerin die sich in dieser Saison nach einer langen, über zweijährigen Verletzungspause zurückgemeldet hatte, sucht weiterhin ihre Form und musste sich im ersten Durchgang mit Platz 46 begnügen.

Ihre Comeback-Saison verlief somit bisher alles andere als optimal. Beim Riesentorlauf-Weltcup in Sölden schied sie im ersten Durchgang aus, und auch beim Rennen in Killington verpasste sie als 42. die Quali für den entscheidenden Lauf.



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