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Zwei Ski-Stars unter sich: Sofia Goggia und Mikaela Shiffrin © US Ski Team

Shiffrins Lobeshymne auf Goggia

Die Olympischen Spiele der Mikaela Shiffrin sind bisher nicht nach Wunsch verlaufen: Im Slalom und im Riesentorlauf schied sie aus, in der Abfahrt spielte sie nicht vorne mit. Trotz aller Enttäuschungen beweist sie nun großen Sportsgeist, indem sie Sofia Goggia adelt.

Mikaela Shiffrin ist dafür bekannt, die Leistungen ihrer Konkurrentinnen zu würdigen – auch in Momenten, in denen sie nicht vom obersten Treppchen des Podestes grüßt. Am Dienstag war die Ausnahmekönnerin aus Colorado vor allem von Sofia Goggias Leistung angetan, die in der Abfahrt vor Nadia Delago die Silbermedaille gewann.


„Es fühlt sich ein wenig unmöglich an, dass sie nach dem Sturz (in Cortina, Anm. d. Red.) hier ist“, teilte sie über die Kanäle des US-amerikanischen Skiverbandes mit. „Es ist eine schwerwiegende Verletzung. Dass sie es hierher geschafft und alles auf die Reihe bekommen hat, um an der Abfahrt teilzunehmen und Silber zu gewinnen, ist schlichtweg unglaublich“, zeigt sich Shiffrin beeindruckt.

Schrieb eine unglaubliche Geschichte: Sofia Goggia © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT


Goggia war 23 Tage vor der olympischen Abfahrt in Cortina schwer gestürzt und hatte sich einen Teilriss des Kreuzbandes sowie eine leichte Fraktur des Wadenbeins zugezogen. „Ich hoffe, dass ihr jeder die Unterstützung zukommen lässt, die sie verdient. Denn diese Medaille ist sehr, sehr, sehr hart erkämpft“, führt Shiffrin weiter aus. Sie wisse auch, dass Goggia, die „die ganze Saison über geglänzt hat“, mit sehr viel Druck zu kämpfen hatte. „Deshalb ist es einfach unglaublich, dass sie in der Lage war, damit umzugehen und ihre Leistung auf den Punkt zu bringen.“ Worte, die Shiffrins Wertschätzung gegenüber Goggia erkennen lassen – und dem Ruf der US-Amerikanerin gerecht werden.

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