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Ramona Siebenhofer ist die Abfahrts-Königin von Cortina. © APA/afp / TIZIANA FABI

Siebenhofer ist die Königin von Cortina – Delago verpasst Top Ten

Das war ihr zweiter Cortina-Streich: Nach dem Sieg am Freitag, hat Ramona Siebenhofer auch die Abfahrt am Samstag gewonnen. Nicole Schmidhofer als Zweite machte den ÖSV-Doppelsieg perfekt. Nicol Delago verpasste die Top-Ten-Plätze knapp.

Cortina d’Ampezzo ist ihr Revier: Ramona Siebenhofer hat am Samstag auch die zweite Abfahrt für sich entschieden. Bereits am Freitag hatte die Österreicherin hier triumphiert (SportNews hat berichtet).

Und auch diesmal überzeugte Siebenhofer mit einer sauberen und selbstbewussten Fahrt. Schlussendlich entschied die 27-Jährige aus dem Salzburger Land einen wahren Hundertstelkirmi für sich. Ihre Landsfrau Nicole Schmidhofer hatte als Zweitplatzierte einen Rückstand von gerade mal vier Hundertstel.

Der dritte Platz ging an die Slowenin Ilka Stuhec (+0,51 Sekunden). Kira Weidle aus Deutschland (+0,64) verpasste das Podest als Vierte knapp. Die Grödnerin Nicol Delago landete als beste „Azzurra“ auf dem elften Platz.

Das Podest der zweiten Abfahrt in Cortina (v.l.): Nicole Schmidhofer, Ramona Siebenhofer und Ilka Stuhec. © APA/afp / TIZIANA FABI


Bereits am Freitag hatte in Cortina eine Abfahrt stattgefunden, diese diente als Ersatz für das vor einer Woche aufgrund der Neuschneemengen in St. Anton abgesagte Rennen.

Delago verpasst Top Ten

Im Gegensatz zur Abfahrt am Freitag wurde das Rennen diesmal von der Originalstrecke gestartet. Die Österreicherin Stephanie Venier eröffnete das Rennen, gleich nach ihr kam Nicol Delago. Die Grödnerin kam gut ins Rennen und war oben deutlich schneller als Venier. Im Laufe der Abfahrt schlich sich jedoch der ein oder andere Fehler ein, Delago konnte nicht immer die Ideallinie halten.

Schlussendlich übernahm Delago dennoch kurzfristig die Führung. Diese hielt jedoch nur bis zur nächsten Starterin, Ramona Siebenhofer. Die 27-Jährige aus dem Salzburger Land zeigte auch diesmal eine blitzsaubere Fahrt und kam mit 1,4 Sekunden Vorsprung auf Delago ins Ziel. An diese Bestzeit kam keine ihre Konkurrentinnen mehr heran, gewaltig Zittern musste Siebenhofer aber bereits als Nicole Schmidhofer mit der Startnummer fünf ins Rennen ging und bis auf vier Hundertstel auf Siebenhofer herankam.

Für Delago endete das Rennen mit dem elften Platz. Damit war sie immerhin beste „Azzurra“, knapp vor Federica Brignone und Nadia Fanchini.

Lindsey Vonn, die am Freitag bei der ersten Abfahrt in Cortina ihr Comeback gefeiert hatte und Rang 15 belegte holte diesmal den neunten Platz. Am Freitag war Vonn erstmals seit dem Weltcup-Finale 2018 in Are wieder mit von der Partie.

Lindsey Vonn schaffte es in die Top Ten. © APA/afp / TIZIANA FABI

Nach den beiden Abfahrten am Freitag und Samstag steht am Sonntag in Cortina noch ein Super-G auf dem Programm. Das Rennen gibt es ab 11.15 Uhr im Sportnews-Liveticker.




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