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Sofia Goggia blickt den Olympischen Spielen besonders gern entgegen. © APA/afp / PATRICK T. FALLON

Sofia Goggia freut sich über eine „große Ehre“

An den Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen zählt wohl zu den größten Träumen eines Sportlers. Für Sofia Goggia geht es im Februar 2022 aber noch eine Stufe höher. Der Speed-Queen wird nämlich eine besondere Ehre zuteil.

Bereits vor dem Auftakt der neuen Weltcupsaison wurde der 29-Jährigen mitgeteilt, dass sie bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele von Peking Italiens Fahnenträgerin sein wird. Am Donnerstag hat Präsident Sergio Mattarella der Abfahrerin aus Bergamo den „Tricolore“ in einer offiziellen Zeremonie überreicht. Bei den Paralympischen Spielen (4. – 13. März) wird diese Ehre dem Skirennfahrer Giacomo Bertagnolli zuteil.


„Es war für mich ein sehr berührender und emotionaler Moment, den ich mit Sicherheit für immer in meinem Herzen tragen werde“, fasste Goggia ihre Gefühlslage nach der Zeremonie zusammen. Die Abfahrts-Olympiasiegerin von Pyeongchang wird damit die erste italienische Skifahrerin seit Isolde Kostner (2002) sein, die bei der Eröffnungszeremonie als Fahnenträgerin im Einsatz ist.

Goggias besonderer Dank
Während ihr Blick natürlich auch ihren Auftritten in Peking galt, erinnerte sich Goggia auch an eine schwere Zeit Anfang diesen Jahres. Im Vorfeld der Alpinen Skiweltmeisterschaft in Cortina im vergangenen Februar hatte sich die Bergamaskin tragischerweise verletzt und konnte daher nicht an ihrem Heimspiel teilnehmen. Ein persönlicher Anruf von Präsident Mattarella habe ihr aber enorme Kraft verliehen.

Bei der Eröffnung in Peking darf Sofia Goggia den „Tricolore“ schwenken. © ANSA / Guillaume Horcajuelo / STF

„Ich denke immer wieder an Ihren Anruf, den ich nach meiner Verletzung kurz vor der WM in Cortina erhalten habe. Sie haben mich aufgefordert, nach vorne zu blicken und mich über die Hindernisse hinwegzusetzen“, erklärte Goggia bei der Feier in Rom. Ihr sei zudem bewusst, dass sie in Peking „nicht nur die Fahne schwenken“ würde, sondern auch als Beispiel vorangehen müsse und für bestimmte Werte einstehen soll. „Das ist eine große Ehre für mich. Das passiert nicht allen Sportlern – und dafür bin ich dankbar.“

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