L Ski Alpin

Weiß um ihre Konkurrenz: Sofia Goggia. © Pentaphoto

Sofia Goggia: „Für Peking muss ich mir etwas anderes überlegen“

In weniger als zwei Wochen fällt der Startschuss für den Weltcup im Ski Alpin. Die im Februar stattfindenden Olympischen Winterspiele stehen natürlich auch im Fokus. Sofia Goggia spricht über ihre Pläne – und über ein mögliches Spitzenduell.

Trotz einer schwerwiegenden Verletzung konnte Sofia Goggia einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern. Vier der ersten fünf Rennen hatte die Abfahrtsspezialistin für sich entschieden, der damit erkämpfte Vorsprung reichte schließlich für den Gewinn der kleinen Kristallkugel aus.


Die Ziele für die kommende Saison sind natürlich ähnlich hoch gesteckt, vor allem die Olympischen Winterspiele dürften einen großen Anreiz auf die 28-Jährige ausüben. Der Gewinn der Goldmedaille in Südkorea 2018 macht Goggia zur Mitfavoritin für Peking. Wie sich im Fahrerlager herumspricht, muss sich die Italienerin aber auf ein mögliches Spitzenduell mit Lara Gut vorbereiten. „Ich glaube an Gerüchte. Lara ist offenbar wirklich sehr schnell.“

Auch die Schweizerin hatte sich nach einer schweren Verletzung wieder zu alter Form zurückgekämpft und peilt nun den größten Erfolg in ihrer ohnehin schon so beeindruckenden Karriere an – Gold bei Olympia. Goggia spricht wie gewohnt in höchsten Tönen von ihrer Konkurrentin: „Ich bewundere Lara. Wie sie im letzten Winter fuhr, ist unglaublich. Sie hat sich die Goldmedaille als Ziel gesetzt.“

Konzentration liegt nicht nur auf Olympia
Aber auch Goggia weiß, dass die Winterspiele erst am Ende der Saison stattfinden. Daher darf der Gedanke an Olympia nicht zu groß werden, der Weltcup sollte im besten Fall im Vordergrund stehen. „Natürlich will man auch in Peking gewinnen. Aber das Rennen findet auf einer Piste statt, auf der noch niemand gefahren ist.“ Da im Weltcup keine Station in Peking vorgesehen ist, werden die Fahrerinnen also ins kalte Wasser geworfen. Glück spielt also mit Sicherheit eine große Rolle.

Olympia und Weltcup – Sofia Goggia zählt wieder einmal zu den Favoritinnen. © APA/afp / JOE KLAMAR


Daran hat die Italienerin aber bereits gedacht: „In Südkorea hatte ich bereits einen Glücksbringer. Für Peking muss ich mir aber noch etwas anderes überlegen.“ Der Fokus liegt momentan aber jedenfalls auf einen gelungenen Start in den Weltcup. Sollte die Form stimmen, dürfte Goggia wohl auch an eine mögliche Goldmedaille denken.

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