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Sofia Goggia wurde in Cortina zur tragischen Figur. © APA/afp / JURE MAKOVEC

Sofia Goggia meldet sich zu Wort

Am vergangenen Sonntag kam Sofia Goggia beim Super-G in Cortina d’Ampezzo schwer zu Sturz. Dabei hat sie sich einige Verletzungen zugezogen. Nun hat sich die Bergamaskin erstmals nach einer Woche wieder zu Wort gemeldet.

Der Schrecken war groß, als Goggia auf der Tofana-Strecke schwer zu Sturz kam. Anschließend wurde sie zu Untersuchungen nach Mailand gebracht. Dabei wurde folgende Diagnose erstellt: Stauchung des linken Knies, ein Teilriss des Kreuzbandes, das bereits 2013 vollkommen gerissen war, eine Mini-Fraktur am Wadenbein und eine Muskel-Sehnen-Verletzung.


Trotzdem schrieb die Abfahrts-Dominatorin eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking nicht ab. Sie begann nämlich noch am vergangenen Sonntagabend mit der Physiotherapie, um am 15. Februar im Reich der Mitte ihr Abfahrts-Gold, das sie vor 4 Jahren geholt hatte, verteidigen zu können.

„Die Dinge entwickeln sich wie erhofft.“ Sofia Goggia

Nun hat Goggia erstmals ein Update gegeben: „Die Dinge entwickeln sich wie erhofft. Ich muss nur weiter in diese Richtung arbeiten. Ende der nächsten Woche werden wir dann die Situation neu einschätzen.“ So wurde Goggia in einer Presseaussendung des italienischen Wintersportverbandes zitiert. FISI-Doktor Andrea Panzeri habe eine Verbesserung des Zustands des linken Knies festgestellt.

In den nächsten Tagen könne Goggia ihr Trainingspensum im Fitnessstudio und im Schwimmbad erhöhen. Das erste Abfahrtstraining in Peking findet am 12. Februar, also in knapp zwei Wochen statt. Es wird also ein Wettlauf gegen die Zeit für Goggia. Ob ein Start im Super-G, der am 11. Februar ausgetragen wird, für die 29-jährige auch in Frage komme, ist derzeit unklar.

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