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Elena Curtoni bei der Ski-WM 2017 in St. Moritz © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Sommer der Comebacks: Viele Ski-Asse kehren zurück

Der vergangene Winter war für die italienischen Ski-Asse geprägt von vielen, teils schweren Verletzungen. Besonders die Frauen hat es dabei hart getroffen. Mit großer Freude begrüßen wir deshalb einige von ihnen wieder auf den Skiern.

Der klangvollste Namen, der dem italienischen Ski Team vergangene Saison fehlte, ist Elena Curtoni. Die Super-G Spezialistin riss sich im November beim Riesentorlauf-Training das rechte Kreuzband. Ihr bisher letztes Rennen absolvierte sie beim Saisonauftakt 2017/18, im Oktober in Sölden. Seit Donnerstag trainiert sie mit dem Rest der Mannschaft am Stilfser Joch.

Durch ihre Tumor-Diagnose im Jänner musste auch Elena Fanchini die Saison vorzeitig beenden. Sie befindet sich jedoch nach erfolgreicher Therapie wieder im Aufbautraining und möchte wieder voll angreifen.

Wirklich nicht vom Glück verfolgt ist die junge Petersbergerin Karoline Pichler. Man kann nur hoffen, dass ihre Leidensgeschichte endlich zu Ende ist. Nach bereits drei schweren Verletzungen (Jänner 2015: Meniskusriss; Februar 2016: Kreuzbandriss; Oktober 2016: Kreuzband, Seitenbänder, Meniskus), folgte im September 2017 die vierte schwere Knieverletzung, Diagnose: Riss des rechten Kreuzbandes. Die 23-jährige hat sich jedoch nicht unterkriegen lassen und arbeitet hart an ihrem wiederholten Comeback.

Gasslitter muss sich noch gedulden

Mit dem 19. Platz beim Riesentorlauf von Sölden begann für Laura Pirovano die Saison sehr verheißungsvoll. Doch es war bis dato ihr letztes Weltcuprennen . Zuerst bremste sie eine Schienbeinverletzung, gerade erst Genesen riss sie sich im Jänner 2018 Kreuzband und Meniskus.

Die Kastelrutherin Verena Gasslitter (Kreuzbandriss im Dezember 2016 und und Schienbeinverletzung September 2017) und Francesca Marsaglia müssen sich auf ihr Comeback noch ein bisschen gedulden und mit dem Schneetraining warten. Sie absolvieren zurzeit ein Aufbautraining fernab der Pisten.

Bei den Herren ist Peter Fill nach seiner Muskelverletzung wieder zurück und bereitet sich mit dem Herren-Speedteam in Livigno auf die neue Saison vor.

Diese Woche trainieren auch die Slalom Herren am Stilfser Joch. Zusammen mit Manfred Mölgg und Fabian Bacher befinden sich auch Stefano Gross und Guiliano Razzoli am Südtiroler Gletscher.





Autor: fp

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