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Schwer enttäuscht: Dominik Paris. © APA/afp / MARTIN BERNETTI

Speed-Asse enttäuscht: „Dafür kann ich mir nicht mal einen Kaffee kaufen“

Für die Südtiroler Speed-Asse Dominik Paris, Peter Fill und Christof Innerhofer sind die Olympischen Spiele nach dem Super-G vom Freitag zu Ende. Der Frust saß beim Trio tief.

Ein vierter Platz von Dominik Paris in der Abfahrt – das war das beste Ergebnis der heimischen Speed-Fahrer. Zu wenig, wie auch Paris selbst findet. „Der vierte Platz macht mich nicht glücklich. Dafür kann ich mir nicht einmal einen Kaffee kaufen. Ich bin hierhergekommen, um Medaillen zu gewinnen, nicht um Erfahrung zu sammeln. Auf dieser Piste darfst du keine Fehler machen. Das ist mir in beiden Fahrten nicht gelungen“, wird Paris auf der Verbandswebseite zitiert.

„Zurzeit kann ich nicht mit den besten mithalten.“
Christof Innerhofer

Auch Christof Innerhofer , der mit einem 17. Platz in der Abfahrt und einem 16. Rang im Super-G weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, ging mit sich selbst hart ins Gericht. „Die Bilanz fällt enttäuschend aus. Wenn ich mir die Resultate anschaue, muss ich feststellen, dass ich aktuell mit den besten der Welt nicht mithalten kann. Schade, denn ich habe mich wirklich ins Zeug gelegt, habe gut trainiert und war körperlich sehr fit. Die besten Ergebnisse liefere ich jedoch immer dann, wenn ich nicht Mal gerade gehen kann. Nichtsdestotrotz muss ich weiter an mich glauben und das Positive mitnehmen. Ich habe nach wie vor viel Passion für diesen Sport.“

Peter Fill , der im Super-G ausgeschieden ist und in der Abfahrt Sechster wurde, war ebenfalls nicht zufrieden. „Die Olympischen Spiele sind nicht so gegangen, wie ich es mir erwartet habe. Aber man lernt nie aus. Was mich positiv stimmt, ist, dass ich die Rennen mit viel Willen in Angriff genommen und alles gegeben habe.“

Autor: det

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