L Ski Alpin

Der Schweizer Daniel Yule (Foto Agence Zoom)

Starke Fair-Play-Aktion bei Parallel-Slalom: Schweizer gibt Einfädler zu

Beim Parallel-Slalom in Oslo am Neujahrstag hat der Schweizer Daniel Yule großen Sportsgeist bewiesen und einen Einfädler zugegeben.

Im Achtelfinale musste Yule gegen den Deutschen Fritz Dopfer antreten. In überlegener Manier, also mit dem Maximal-Vorsprung von 0,5 Sekunden, kam der Schweizer ins Ziel und schuf sich so eine ideale Ausgangsposition für den zweiten Lauf. Einen Haken hatte die ganze Geschichte aber: Im Mittelteil umkurvte Yule ein Tor nicht regelkonform und fädelte ein. Das war aber weder der Rennleitung, noch den Kommentatoren aufgefallen. Also meldete sich der Schweizer selbst bei der Jury und erklärte, dass er einen Einfädler verspürt hatte. Nach mehreren Wiederholungen der TV-Bilder bestätigte die Jury Yules Vermutung.

Folglich wurde aus dem 0,5-Sekunden-Vorsprung ein halbsekündiger Rückstand.Yule, der 2016 beim Europacup-Slalom in Obereggen Dritter geworden ist, bewies aber nicht nur großen Sportsgeist, sondern auch großes Können, machte den Rückstand im Rennen wett und zog in das Viertelfinale ein, wo gegen den späteren Dritten Linus Strasser aber Schluss war.



SN/td



Autor: sportnews

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