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Marco Schwarz wird am Wochenende in Val d'Isere am Start sein. © APA / EXPA/ERICH SPIESS

Start am Wochenende: Marco Schwarz ist wieder fit

Fünfeinhalb Wochen nach dem erlittenen Einriss des Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk wird ÖSV-Techniker Marco Schwarz am Sonntag im ersten Weltcup-Slalom der Saison in Val d'Isere am Start sein.

„Es ist zu gut, dass ich es nicht versuchen kann und will“, sagte der Slalom-Kugelverteidiger am Mittwoch in einem Online-Mediengespräch. Es werde schwierig werden, schon wieder ganz vorne mitzufahren, aber er wolle ein gutes Rennen abliefern und schauen, dass er ein paar Punkte mitnehme.


Nach Platz 13 im Riesentorlauf von Sölden zum Saisonauftakt zog sich der Kärntner die Verletzung am 3. November bei einem Einfädler im Slalomtraining auf der Resterhöhe bei Mittersill zu. Eine Operation war nicht nötig, er ließ sich konservativ behandeln. „Das waren fünf Wochen intensive Reha und Therapie. Wir haben alles drangesetzt, dass ich so schnell wie möglich wieder zurück bin. Jeder Tag war mit Therapien voll, in dem Monat ist mir nicht langweilig geworden“, berichtete der 26-Jährige.

Vergangene Woche habe er sich mit Physiotherapeuten und Trainern zusammengesetzt, am Freitag war er frei Ski fahren, am Samstag fuhr der Kombinations-Weltmeister bereits die ersten Passagen. Nach den zwei Tagen Stangentraining auf der Reiteralm stand der Entschluss fest, dass er den Slalom in Frankreich in Angriff nehme werde. Im Skischuh spürt er keine Behinderung, schmerzfreies Trainieren sei möglich: „Nach dem Training hat der Knöchel ein bisschen reagiert, aber das bekommt der Physio sehr schnell wieder in Griff.“

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