L Ski Alpin

Christof Innerhofer & Co. werden heuer nicht nach Südamerika reisen. © APA/afp / JOE KLAMAR

Südamerika-Reise fällt aus

Die heimischen Ski-Asse geben seit einer Woche am Stilfser Joch ordentlich Gas. Wie und wo es in Zukunft mit dem Training weitergeht, ist aber noch ungewiss.

Der italienische Wintersportverband hat das Skigebiet am Stilfser Joch für den gesamten Juni reserviert, um den Athleten ein Schneetraining zu garantieren. Selbstverständlich müssen Christof Innerhofer & Co. dabei strenge Auflagen befolgen.

Doch wie geht es im Spätsommer weiter? In den letzten Jahren brachen die Azzurri Ende August nach Ushuaia (Argentinien) auf, um sich dort den Feinschliff für die neue Saison zu holen. Dominik Paris, der derzeit an seinem Comeback arbeitet, steigt normalerweise erst dort wieder ins Schneetraining ein.

Doch heuer musste die Reise nach Südamerika aufgrund der Coronakrise gestrichen werden. Damit ergeht es FISI-Sportdirektor Gianluca Rulfi so, wie so vielen anderen Sportdirektoren derzeit auch: Sie müssen umplanen und bei der derzeit ungewissen Zukunft auch an flexiblen Lösungen arbeiten.

Trainingslager in der Schweiz?
Möglicherweise werden die Speed-Asse im Spätsommer 2020 in Zermatt ihre Trainingszelte aufschlagen, während es die Technikspezialisten wohl nach Saas-Fee (ebenfalls in der Schweiz) ziehen wird. Doch fix ist das noch nicht. Auf den europäischen Gletschern könnte es jedenfalls in den nächsten Wochen und Monaten eng werden. Die einzelnen Trainingsgruppen werden flexibel planen müssen.

Autor: dl

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210