L Ski Alpin

Der letzte Südtiroler, der in Wengen gewann: Christof Innerhofer. (Foto: Pentaphoto)

Südtiroler sind bereit für Wengen

Nach den guten Resultaten in Bormio sind die Südtiroler Abfahrer gerüstet für die kommenden Klassiker. Als erstes stehen am Wochenende die Lauberhorn-Rennen in Wengen auf dem Programm.

Die Abfahrt gewonnen, in der Kombination kurz vor dem Ziel und auf dem Weg zum möglichen Doppelsieg ausgefallen. Für Dominik Paris hat sich das Bormio-Wochenende gelohnt. Auch wenn der Einfädler im Kombinationsslalom bitter war, steht eines fest: Der Ultner ist zurück und fährt wieder schnell Ski.


Kein Podestplatz für Parisvor Bormio

Bis zur Abfahrt auf der Stelvio-Piste war die Saison für den 28-jährigen aus St. Walburg nicht nach Wunsch verlaufen. Als bestes Resultat stand ein fünfter Platz in Beaver Creek zu Buche.Doch dann zeigte Paris, warum die Piste in Bormio eineseiner Lieblingsstreckenist und ließ in der Abfahrt alle hinter sich. Auch in der Kombi-Abfahrt war Paris der Schnellste, schied dann aber im Slalom aus.Für ihn sprang Peter Fill in die Bresche. Der Kastelruther musste sich in der Kombination nur dem überragenden Franzosen Alexis Pinturault geschlagen geben.


Keine Wengen-Abfahrt im Vorjahr

Jetzt haben die Südtiroler in Wengen die nächste Chance zu zeigen, dass die Form passt. Am Freitag steht die Kombination auf dem Programm, am Samstag geht die klassische Lauberhorn-Abfahrt über die Bühne.Vor allem die Abfahrt ist gefürchtet. Zum einen, weil es mit Abstand die längste Abfahrtsstrecke im Weltcup-Kalender ist. Zum anderen, weil es an Schlüsselstellen und schwierigen Passagen nicht mangelt – allen voran das Kernen-S und der spektakuläre Hundschopf.

Heuer sind die Speed-Asse besonders heiß auf die Wengen-Abfahrt. Im Vorjahr schneite es nämlich so stark, dass das Rennen abgesagt werden musste. Der letzte Sieger datiert also aus dem Jahre 2016 und heißt Aksel Lund Svindal.


Innerhofer letzter Südtiroler auf dem Wengen-Podest

Die Südtiroler tun sich in Wengen hingegen oft schwer. 2013 konnte Christof Innerhofer die Abfahrt gewinnen, ein Jahr zuvor war er Dritter. Ansonsten gab es in der Schweiz für die heimischen Speed-Spezialisten zuletzt keine Podestplätze. Der beste Südtiroler bei der letzten Wengen-Abfahrt war Dominik Paris. 2016 schrammt er als Vierter knapp am Podest vorbei.

Heuer nehmen sechs Azzurri die Abfahrt in Angriff. Neben Paris, Innerhofer und Fill sind Emanuele Buzzi, Mattia Casse und Davide Cazzaniga im Einsatz. Werner Heel ist hingegen nicht mit dabei.Das erste Training in Wengen findet übrigens schon am Dienstag statt. Insgesamt stehen drei Trainingsläufe auf dem Programm.


FIS-Weltcup in Wengen: Das Programm

Freitag, 12. Jänner
10.30 Uhr: Kombinations-Abfahrt
14.00 Uhr: Kombinations-Slalom

Samstag, 13. Jänner
12.30 Uhr: Abfahrt

Sonntag, 14. Jänner
10.15 Uhr: Slalom, 1. Durchgang
13.15 Uhr: Slalom, 2. Durchgang



SN/cst

Autor: sportnews

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