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Christof Innerhofer und Dominik Paris sorgten für die große Show. © Pentaphoto

Traumstart! Innerhofer und Paris rasen aufs Podest

Was für ein Auftakt für Südtirols Speed-Asse! Bei der ersten Saison-Abfahrt in Lake Louise rasen Christof Innerhofer und Dominik Paris gleich aufs Podest.

Erstes Rennen und gleich eine solche Show: „Inner“ und „Domme“ haben den WM-Winter mit einem Paukenschlag eingeläutet. Der Gaiser raste in Lake Louise auf Rang zwei, sein Kollege aus Ulten reihte sich eine Position dahinter ein. Geschlagen wurden die beiden Südtiroler nur vom Österreicher Max Franz.

Ein Startnummern-Rennen – mit Ausnahme Paris

Max Franz war nicht zu schlagen. © APA/afp / MARK RALSTON

Bei herrlichem Wetter feierte Franz einen „Start-Ziel-Sieg“: Mit Nummer eins ins Rennen gegangen, stellte der Österreicher sofort eine Richtmarke auf, die von Christof Innerhofer (Startnummer zwei) knapp verfehlt wurde. Am Ende der Fahrt belegte der Gaiser mit gut drei Zehntelsekunden Rückstand den zweiten Platz.

Wie viel diese Zeiten Wert waren, wurde wenig später ersichtlich. Stars wie Matthias Mayer, Kjetil Jansrud, Aksel Lund Svindal oder Peter Fill bissen sich an den Marken der beiden Führenden die Zähne aus. Bis Dominik Paris mit Nummer 13 aus dem Starthaus schritt, zwischenzeitlich sogar gleichauf war mit Franz und am Ende auf Rang drei landete. Weil danach der große Favorit Beat Feuz seine starken Trainingsleistungen nicht bestätigen konnte, war der Franz-Sieg und der doppelte Podestplatz der Südtiroler in trockene Tücher gewickelt.

Preschte mit Startnummer 13 auf Rang 3 vor: Dominik Paris. © Pentaphoto

Innerhofer macht sofort ernst
Eine Genugtuung ist der Podestplatz vor allem für Christof Innerhofer. Im letzten Jahr musste der 33-Jährige bekanntlich bis zum letzten Saisonrennen (Super-G in Are) warten, um als Zweiter den langersehnten Stockerl-Platz einzuheimsen. Heuer klappte es dagegen schon im ersten Versuch. Dominik Paris hat dagegen bewiesen, dass er sich in Lake Louise durchaus wohl fühlt. Nach seinem Abfahrts-Sieg 2013 und dem dritten Platz im Super-G 2014 holte der Ultner am Samstag den bereits dritten Podest-Platz im kanadischen Gebirge.

Christof Innerhofer sorgte für ein Ausrufezeichen. © Pentaphoto


Für Peter Fill verlief das Rennen nicht nach Wunsch: Der Kastelruther, der wegen einer Muskelverletzung noch nicht topfit ist, landete an 23. Stelle. Werner Heel sammelte als 55. keine Punkte.

Am Sonntagabend findet in Lake Louise um 20 Uhr ein Super-G statt.


Autor: det

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