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Rettungskräfte durchsuchen die Lawine in Crans Montana nach Verschütteten. © APA/afp / HANDOUT

Trotz tödlicher Lawine: Weltcup in Crans Montana findet statt

Ein Lawinenabgang im Schweizer Skiort Crans Montana hat am Dienstag ein Todesopfer gefordert. Der Damen-Skiweltcup am Wochenende soll aber wie geplant stattfinden.

Ein 34-jähriger Pistenarbeiter aus Frankreich wurde am Dienstag in Crans Montana von einer Lawine verschüttet. Am Mittwochmorgen ist der Mann im Krankenhaus gestorben. Die Schneemassen waren auf die Kandahar-Piste gedonnert und hatten insgesamt vier Personen verschüttet. Die drei weiteren Verschütteten konnten von den Rettungskräften (über 250 waren im Einsatz) mit leichten Verletzungen geborgen werden.

Weltcuprennen finden statt

Auch wenn die Lawine nicht auf die Weltcuppiste abging, war in der Folge unklar, ob der für das Wochenende geplante Damen-Skiweltcup in Crans Montana stattfinden wird. Jetzt ist klar, dass die Weltcuprennen plangemäß über die Bühne gehen werden. Wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtet, hat die FIS die Austragung der Damenrennen im Kanton Wallis bestätigt.

Der italienische Skiverband FISI hat für Rennen in Crans Montana acht Läuferinnen nominiert. Mit Nadia und Nicol Delago sind auch zwei Südtirolerinnen dabei. Zudem werden Marta Bassino, Federica Brignone, Elena Curtoni, Nadia Fanchini, Sofia Goggia und Francesca Marsaglia am Start sein.

Das Programm in Crans Montana

Samstag, 23. Februar: Abfahrt (10.15 Uhr)
Sonntag, 24. Februar: Alpine Kombination (10.30/13.30 Uhr)

Autor: cst

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